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Millionen Euro für Breitbandausbau

Jetzt hat der Gemeinderat von Klipphausen einstimmig beschlossen, finanzielle Mittel in Höhe von etwa 23 Millionen Euro in den Haushalten 2019 bis 2022 bereitzustellen.

© Symbolbild/dpa

Klipphausen. Auf seiner Oktobersitzung hat der Gemeinderat von Klipphausen einstimmig beschlossen, finanzielle Mittel in Höhe von ca. 23 Millionen Euro in den Haushalten 2019 bis 2022 bereitzustellen. „Bedingung für die Durchführung der Maßnahme und deren Finanzierung ist die Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von 90 Prozent der Gesamtkosten durch den Bund und das Land Sachsen“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Wer den Pfennig nicht ehrt

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Die Verwaltung war nach einem zweiten Markterkundungsverfahren zum Schluss gekommen, dass derzeit immer noch 95 Prozent des Gemeindegebietes als unterversorgt einzustufen ist und nicht privatwirtschaftlich erschlossen wird. „Dadurch ist die Zuwendungsvoraussetzung für Breitbandförderung erfüllt.“ Nun soll ein flächendeckendes Glasfasernetz für nahezu alle Bürger errichtet werden. Das will die Gemeinde wie die kommunalen Trink- und Abwassernetze selbst bauen und dann an einen Betreiber verpachten. (SZ)