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Sachsen

Millionen Euro für Sachsens Bahnhöfe

Bis 2025 sind für 25 Vorhaben rund 34,5 Millionen Euro vorgesehen, damit künftig fast alle Reisenden ohne Hindernisse ein- und aussteigen können.

© Andreas Arnold/dpa (Symbolbild)

Dresden. Zahlreiche Bahnstationen in Sachsen sollen in den nächsten Jahren modernisiert und barrierefrei ausgebaut werden. Bis 2025 sind für 25 Vorhaben im S-Bahn- und Regionalverkehr rund 34,5 Millionen Euro vorgesehen, teilten Deutsche Bahn und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) am Donnerstag mit. Davon sollen unter anderem Aufzüge und Unterführungen gebaut, Bahnsteige erneuert und Unterstellmöglichkeiten geschaffen werden. „Im Wesentlichen bezieht sich das auf den stufenfreien Ausbau von Stationen und eine bessere Aufenthaltsqualität für Reisende und Besucher“, sagte Bahn-Regionalbereichsleiterin Jeannette Winter.

Im Einzugsgebiet des VVO sollen künftig 98 Prozent der Fahrgäste ohne Hindernisse ein- und aussteigen können. Von der Vereinbarung sollen die Bahnstationen in Kleinröhrsdorf, Cossebaude, Arnsdorf, Coswig, Hoyerswerda, Großenhain, Bischheim-Gersdorf, Dresden (Friedrichstadt, Stetzsch, Industriegelände), Niederwartha, Radebeul-Naundorf, Freital-Hainsberg West, Obervogelgesang, Königstein, Krippen, Schmilka-Hirschmühle, Schöna, Lampertswalde, Lauta (Niederlausitz), Niederau, Oberschlottwitz, Geising, Zeithain und Gröditz profitieren. „Für uns liegt der Fokus nach dem Ausbau der Stationen entlang der S-Bahn nun auf den kleineren Städten und dem ländlichen Raum“, sagte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen.

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An der Finanzierung beteiligen sich Bahn, Bund und das Land Sachsen. Der VVO stellt nach eigenen Angaben rund zehn Millionen Euro für Bau und Planungen zur Verfügung. (SZ/dpa)