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Zittau

Millionen für die Kunststoff-Forschung

Der Bund gibt der Hochschule Zittau/Görlitz neues Geld, um innovative Werkstoffe zu entwickeln - und den Strukturwandel voranzutreiben.

Symbolbild
Symbolbild © Hochschule

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat 4,8 Millionen Euro vom Bund erhalten, um weiter an naturfaserverstärkten Kunststoffen zu forschen. Die Förderzeitraum erstreckt sich bis Ende 2024. Dahinter steht das Verbundprojekt "Lausitzer Naturfaserverbundwerkstoffe, Dezentrale Energie, Rohstoffe, Ressourcen, Recycling" (Lander), wo die Hochschule mit regionalen und überregionalen Unternehmen sowie Verbänden, Vereinen und Wissenschaftspartnern kooperiert. 

Die Zukunft sehen sie auf dem Industrieniveau des 21. Jahrhunderts in dem, was die Natur hergibt – Naturfasern, Biopolymere, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien. Für das Lander-Projekt bewarb sich die Hochschule 2016 beim Bundesbildungsministerium. Und setzte sich als einzige ostdeutsche durch. Seither läuft die Aufbauphase, in denen die Hochschule Forschungsprojekte bearbeitete und ein Netzwerk aufbaute. Weitere Partner sagten bereits ihre Unterstützung zu.

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Durch das Projekt habe der Forschungsstandort Zittau/Görlitz deutlich sichtbar an wissenschaftlichen Möglichkeiten und an Bedeutung als Innovationsmotor für die Region zugenommen, teilt Professor Jens Weber von der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften mit. Lander bietet eine Unterstützung für den Strukturwandel in der Lausitz und erschließe mit Unternehmen und Start-Ups neue innovative Geschäftsfelder und Produkte, die sich in neuen Arbeitsplätzen niederschlagen sollen. 

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