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Millionenförderung für Dresden

Aus dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau Ost“ erhält Dresden einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Gelder fließen in die Schwimmhalle Freiberger Straße, in den Umbau des Kraftwerks Mitte und nach Hellerau.

© Norbert Millauer

Dresden. Aus dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau Ost“ erhält Dresden rund 11,3 Millionen Euro. Innenminister Markus Ulbig hat der Stadt am Mittwoch die entsprechende Fördermittelbescheide übergeben, teilte seine Behörde mit. Demnach teilen sich die Zahlungen in zwei Bereiche auf beziehungsweise auf drei unterschiedliche Projekte auf.

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8,8 Millionen für „Westlichen Innenstadtrand“

Eine Aufstockung in Höhe von rund 8,8 Millionen Euro bekommt der städtebauliche Bereich „Westlicher Innenstadtrand“. Zwei Schwerpunkte in diesem Fördergebiet sind die Sanierung des Kraftwerkes Mitte als Kulturzentrum sowie der Schwimmkomplex Freiberger Straße als Anlaufpunkt für Breiten- und Leistungssport.

Im Kraftwerk Mitte werden die Staatsoperette und das Theater Junge Generation in einem Komplex vernetzt. Die alten Industriegebäude werden dafür saniert. Eine alte Maschinenhalle dient einmal als Eingangsbereich für beide Theater. Die Verlegung beider Theater ins Zentrum soll zur Entwicklung der Innenstadt beitragen. Beide Theater sollen nach Abschluss der Arbeiten über moderne Säle, ansprechende Foyers sowie ausreichend Platz für Werkstätten, Lager und Technik verfügen.

2,5 Millionen für „Städtebaulichen Denkmalschutz“

Der zweite Teil der Millionenförderung (2,5 Millionen Euro) fließt in den Bereich „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und damit in das Fördergebiet der Gartenstadt Hellerau. Die Gelder sollen die Erhaltung und Weiterentwicklung des Festspielhausareals Hellerau gewährleisten.

Das 1912 eingeweihte Areal wurde zwischenzeitlich als Kaserne der Sowjetischen Armee genutzt und stand teils seit Mitte der 90er Jahre leer. Die Sanierung des ehemaligen Kasernenflügels West soll noch dieses Jahr abgeschlossen werden. (szo)