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Mindestens 33 Wolfswelpen

Sachsens Wölfe haben im vergangenen Jahr reichlich Nachwuchs erhalten.

Rietschen. Sachsens Wölfe haben im vergangenen Jahr reichlich Nachwuchs erhalten. In neun der insgesamt zehn Rudel wurden insgesamt 33 Welpen nachgewiesen, teilte das Kontaktbüro Wolfsregion am Freitag in Rietschen mit. Dies sei nur eine Mindestzahl. Darüber hinaus gebe es Hinweise auf weiteren Nachwuchs. In der Region der Königshainer Berge habe sich die Fähe aus dem Rudel Kolm mit einem unbekannten Rüden verpaart. Einer der Welpen wurde im Juni dort tot aufgefunden. Er verendete im Alter von etwa sieben Wochen an einer Magen-Darm-Erkrankung, hieß es.

2015 wurden insgesamt acht tote Wölfe gefunden. Fünf von ihnen kamen bei Verkehrsunfällen um, zwei starben eines natürlichen Todes, ein Wolf wurde illegal geschossen. Zudem zählten die Experten 56 Angriffe von Wölfen auf Nutztiere. 140 dieser Tiere überlebten das nicht - Schafe, Ziegen und Wild aus Wildgattern.

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In den meisten Wolfsterritorien seien keine oder nur geringe Schäden an Nutztieren zu verzeichnen, hieß es weiter. Die Schäden konzentrierten sich auf Gebiete, wo Wölfe erst seit kurzem wieder ansässig sind und sich noch nicht alle Tierhalter auf die neue Situation eingestellt hätten. (dpa)