merken

Minister: Zu wenig Forschung und Entwicklung von Auto-Unternehmen

Die Unternehmen der Automobilindustrie in Sachsen lassen nach Ansicht von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zu wenig forschen und entwickeln.

Dresden. Die Unternehmen der Automobilindustrie in Sachsen lassen nach Ansicht von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zu wenig forschen und entwickeln. „Es gibt da einen Nachholbedarf“, sagte er bei einer Aktuellen Debatte im Landtag in Dresden am Donnerstag. „Aber es gibt erfolgreiche Ansätze“, fügte er hinzu. So lasse etwa der Zulieferer Bosch in Dresden forschen. „Das sind noch zarte Pflänzchen, die wir hegen und pflegen müssen“, sagte er.

Vertreter der Koalition von CDU und FDP bezeichneten in der Debatte die Entwicklung der Automobilindustrie in Sachsen als Erfolgsgeschichte. Die Zahl der direkt Beschäftigten habe sich seit 1992 von etwa 10 000 auf jetzt rund 26 000 mehr als verdoppelt. Zusammen mit Zulieferern und Dienstleistern seien in Sachsen derzeit mehr als 70 000 Menschen in der Automobilindustrie beschäftigt, sagte der CDU-Wirtschaftsexperte Frank Heidan.

Anzeige
Wundermittel Bewegung
Wundermittel Bewegung

Zu langes Sitzen erhöht das Risiko für Bluthochdruck. Bewegen und dabei sparen. Um mehr zu erfahren klicken Sie hier:

Das sei nicht das Verdienst dieser Koalition, entgegneten Redner der Opposition. „Sie schmücken sich hier mit fremden Federn“, sagte der Linke-Fraktionschef Rico Gebhardt. Er kritisierte, dass die Wirtschaftskraft des Landes hinter dem anderer Länder dennoch noch immer zurückbleibe. (dpa)