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Görlitz

Ministerin würdigt Museumsverbund

Der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund besteht seit 20 Jahren. Nun soll er sich um den Museumspreis bewerben, findet Eva-Maria Stange.

Eva-Maria Stange ermutigt den Verbund, sich für den Preis zu bewerben.
Eva-Maria Stange ermutigt den Verbund, sich für den Preis zu bewerben. © Arno Burgi/dpa (Archiv)

Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) zollt dem Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund großes Lob: „Sie sind ein Angebot, die eigene regionale Prägung zu entdecken, wie hier im Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund die Einflüsse von Landwirtschaft und Granitabbau.“

Mit seinen vier unterschiedlichen Museen feiert der 1999 gegründete Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund (SOMV) seinen 20. Geburtstag. Ihm gehören das Dorfmuseum Markersdorf, das Ackerbürgermuseum Reichenbach, das Granitabbaumuseum Königshainer Berge und Schloss Krobnitz an, das nach dem Ausscheiden des Gründungshauses Schloss Königshain 2005 neu in den Verbund aufgenommen wurde.

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Von der Basisarbeit der ländlichen Museen würden auch die überregional bekannten Häuser profitieren, sagte Stange: „Denn für viele Menschen sind sie die erste Museumserfahrung und verführen dazu, nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz zu fahren, um sich eines der Flaggschiffe anzusehen.“ Die Ministerin ermutigte den Museumsverbund, dessen Ideen für andere Museen beispielgebend sein könnten, sich für den mit 30.000 Euro dotierten 7. Sächsischen Museumspreis zu bewerben. 

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