merken

Ministerpräsident lobt Siemens-Rad-Tour

Die Hälfte des Weges haben die Siemensianer auf ihrer Protestfahrt von Görlitz nach München bereits hinter sich gebracht. Die Aktion wird auch von Michael Kretschmer begrüßt.

© privat

Görlitz. Die Siemens-Rad-Stafette von Görlitz nach München hat schon die Hälfte der Wegstrecke von insgesamt 550 Kilometer hinter sich gebracht. Nach dem 180-Kilometer-Riemen zum Start am Freitag, brachten die Siemensianer auch die zweite Etappe über 150 Kilometer von Colditz nach Plothen am Sonnabend gut hinter sich. Höhepunkt war der Stopp am Kraftwerk Chemnitz, wo eine Dampfturbine aus dem Görlitzer Werk im Einsatz ist. Heute geht es über 112 Kilometer von Plothen nach Wirsberg. Im Vogtland überbrachte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen, Frank Heidan, ein Grußwort des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Darin heißt es: „Wir alle werden weiter dafür kämpfen, dass die Siemens-Standorte in Sachsen erhalten bleiben.“ Es gehe um Arbeitsplätze, um die Oberlausitz, für die das Siemens-Werk in Görlitz ein Leuchtturm und Auftraggeber für viele andere sei. Aber es gehe auch um den Erhalt des Siemens-Werkes in Leipzig und das Industrieland Sachsen. „Ich stehe als Ministerpräsident auch weiterhin an ihrer Seite, wir haben einen Dialog mit Siemens begonnen, den werden wir fortführen, bis das Ziel erreicht ist.“ (szo/sb)

Anzeige
Richtfest in Görlitz-Weinhübel

Die eigenen vier Wände sind eines der größten Projekte im Leben. Am 16. November können Interessenten die vier entstehenden Doppelhäuser auf der Landheimstraße besichtigen.

Impressionen der zweiten Etappe der Siemens-Rad-Tour