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Dresden

Missbrauchs-Täter kam ins Gefängnis

Der 37-Jährige könnte für vier Taten in Dresden verantwortlich sein. Dafür sprechen mehrere Tatdetails.

©  Symbolbild: dpa

Der 37-Jährige, den die Polizei am Dienstagnachmittag nach einer Vergewaltigung in der Radeberger Vorstadt gestellt hat, sitzt im Gefängnis. Der gebürtige Deutsche wurde am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und den Mann sofort ins Gefängnis schickte. Das teilte die Polizei mit.

Die Beamten ermitteln weiter gegen den Mann. Sie schließen nicht aus, dass er für mehrere Taten verantwortlich ist. Dazu gehört eine Tat vom 18. Juni, bei der ein Mann in Kaditz eine Zwölfjährige angesprochen hat und sexuell missbrauchen wollte. Das Mädchen wehrte sich, daraufhin flüchtete der Mann. Am 12. Juli hat ein Unbekannter auf einem Feldweg in Dölzschen eine 23-Jährige angegriffen. Er packte die Frau und hielt ihr den Mund zu. Der 23-Jährigen gelang es aber, um Hilfe zu rufen, der Täter flüchtete. Am 22. Juli griff ein Mann eine Elfjährige auf dem Friedhofsweg in Dölzschen an. Er missbrauchte das Mädchen. Dessen 13-jährige Freundin musste das mitansehen. Vorläufiger Schlusspunkt der Serie ist die Vergewaltigung am Dienstagnachmittag in einem Waldstück an der Bischofswerdaer Straße.

Auffällig ist aus Sicht der Polizei, dass der Täter in allen vier Fällen mit einem Fahrrad unterwegs war. Auch die Täterbeschreibungen passen zusammen. Stets war von einem auffällig schlanken Mann die Rede, der etwa zwischen 20 und 35 Jahren alt ist. Außerdem soll der Kriminelle immer nach dem gleichen Tatmuster vorgegangen sein. Dazu machte die Polizei allerdings keine weiteren Angaben. Gegenüber den Beamten und dem Ermittlungsrichter hat er sich bisher aber nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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Seit Dienstag befasst sich eine eigens dafür gegründete Ermittlungsgruppe mit den vier Fällen. Sie hat den Namen „Velo“. Bei der Namenswahl hatten die Beamten das Fahrrad im Blick, mit dem der Täter jeweils unterwegs war. Sieben Beamte gehören zu der Gruppe, insbesondere erfahrene Ermittler aus dem Kommissariat 13 „Sexualdelikte“.

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