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Missbrauchsverhandlung ohne Öffentlichkeit

Im Prozess gegen einen Weißwasseraner, dem der sexuelle Missbrauch von drei Kindern vorgeworfen wird, dürfen Beobachter erst zur Urteilsverkündung dabeisein.

Symbolbild
Symbolbild © dpa

Richter Hauke Hinrichs hat vor wenigen Minuten die Öffentlichkeit von der Verhandlung gegen einen 43-jährigen Weißwasseraner wegen des sexuellen Missbrauchs von drei Mädchen ausgeschlossen. Er begründet das mit den schutzwürdigen Interessen vor allem der drei Mädchen, die zum jeweiligen Tatzeitpunkt (2008 bis 2017) zwischen drei und zehn Jahre alt waren. Aber auch der Angeklagte, der im Vorfeld der Verhandlung die insgesamt 28 Einzelvorwürfe bestritt, habe schutzwürdige Interessen. Geregelt ist diese Möglichkeit des Ausschlusses der Öffentlichkeit im Gerichtsverfassungsgesetz (§171). Alle Bobachter mussten den Saal noch vor Verlesung der Anklage verlassen und dürfen ihr erst zur Urteilsverkündung wieder beiwohnen. Bislang geplant sind drei weitere Verhandlungstage, der letzte am 28. Februar.  

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