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Mit 360 Stangen auf der A 4 ertappt

Der Zoll hat die Fahrt zweier Brüder bei Kodersdorf beendet, die Zigaretten schmuggelten. Bei der Anzahl logen sie erst einmal.

© dpa

Landkreis. Beamte des Zolls haben in der Nacht vom Montag zum Dienstag einen polnischen Toyota Avensis auf der A 4 bei Kodersdorf gestoppt, bei dem sie am Ende 360 Stangen Zigaretten fanden. Das teilt das Hauptzollamt Dresden mit. Auf die Frage nach mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren gaben der 31-jährige Fahrer und dessen 27-jähriger Bruder aus Polen lediglich zwei Schachteln Zigaretten an.

Bei genauerem Betrachten des Fahrzeugs fiel den Beamten auf, dass im Bereich des Unterbodens ein fast über die gesamte Fahrzeuglänge hergerichteter doppelter Boden angebracht war. Nach Entfernen des Kofferraumteppichs fanden sie Metallplatte, die mit Schrauben gesichert war. Durch den Ausbau der Sitze und des Teppichs kamen zwei weitere Metallplatten zum Vorschein. Darunter stellten die Zöllner eine größere Menge Zigaretten fest. Auf Nachfrage gaben die Brüder an, dass es sich um 120 Stangen Zigaretten handelt. Diese Angabe korrigierten sie jedoch später auf über 300 Stangen. Am Ende lag die Zahl bei 360 Stangen, also 72 040 Stück Zigaretten.

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Gegen die Beschuldigten leiteten die Beamten nun ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher Steuerhinterziehung ein. Der Steuerschaden beläuft sich auf rund 12 000 Euro. (szo)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom 30. Mai

Bundespolizei zieht verbotenes Messer ein

Görlitz. Bei einer Personenkontrolle am Mittwochabend haben Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in Görlitz ein verbotenes Butterflymesser sichergestellt. Wie eine Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Ebersbach mitteilte, hatte der 27-jährige Pole, der zu Fuß in der Neißestadt unterwegs war, die Waffe in seiner Tasche verstaut. Da der Erwerb, der Besitz und das Führen eines solchen Messers in Deutschland nicht erlaubt sind, muss sich der junge Mann nun für diese Straftat nach dem Waffengesetz verantworten.

Zeugen zu Graffiti-Schmierereien gesucht

Görlitz. Bei der Suche nach einem oder mehreren Graffiti-Sprayern, die seit März 2018 mehrere Gebäude in der Görlitzer Innenstadt beschmiert haben, hofft die Polizei nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Unbekannten haben im Stadtgebiet mehrfach den Tag „FYC“ an Häuser gesprüht, wodurch an Fassaden, Mauern oder Rollläden ein Schaden von zusammen mehreren Tausend Euro entstand. Dies teilte ein Polizeisprecher mit. Zeugen, etwa Anwohner oder Passanten, die den oder die Täter gesehen haben oder ihn sogar kennen, können sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Nummer 03581 6500 an das Polizeirevier Görlitz oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Drei Gesuchte wandern ins Gefängnis

Görlitz. Am Dienstagnachmittag haben Polizisten in Görlitz gleich drei Haftbefehle vollstreckt. In der Lausitzer Straße wurde ein 19-jähriger Deutscher aufgegriffen, einen 25-jährigen Deutschen erwischten die Beamten in der Berliner Straße. Auch bei einem 41-Jähriger aus Polen wurde festgenommen. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, wurde das Trio gesucht, weil es bislang verhängte Geldstrafen nicht bezahlt hatte. Da sie die geforderten Geldsummen auch diesmal nicht begleichen konnten, wurden alle drei in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Einbrecher stehlen Unterhaltungselektronik

Görlitz. Unbekannte sind am Montagabend über eine Garage in ein Wohnhaus am Landgutweg in Görlitz eingedrungen und haben daraus die Unterhaltungselektronik mitgehen lassen. Die Täter stahlen einen Flachbildfernseher, ein Tablet, ein Notebook und einen Receiver einer Heimkinoanlage. Laut Eigentümer hatten die gestohlenen Gegenstände einen Wert von etwa 2 300 Euro. Nach der Technik wird nun international gefahndet. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Mit 1,58 Promille gestoppt

Görlitz. In der Nacht zum Mittwoch haben Polizisten die Trunkenheitsfahrt einer 33-Jährigen beendet. Bei der Kontrolle eines Ford Galaxy an der Bahnhofstraße bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei der polnischen Fahrerin. Der durchgeführte Test ergab einen Wert von rund 1,58 Promille. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein der Dame sicher. Die Beschuldigte muss sich nun wegen der Trunkenheitsfahrt verantworten.

Zwölfjähriger Radfahrer zu Fall gebracht

Görlitz. Ins Krankenhaus ist am Mittwochmorgen in Görlitz ein zwölfjähriger Radfahrer nach einem Sturz gebracht worden. Der Junge war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg an der Christoph-Lüders-Straße, als plötzlich eine Citroën-Fahrerin bei ihrem abgestellten Wagen die Fahrzeugtür öffnete. Der Junge konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kam zu Fall. Er verletzte sich dabei leicht und wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Simson gestohlen

Löbau. Am Dienstag haben Unbekannte vor der Berufsschule in Löbau eine Simson S 51 gestohlen. Das 38 Jahre alte Moped, das auf das Versicherungskennzeichen 416 HJO angemeldet war, hatte laut Eigentümer noch einen Wert von rund 1 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem fahrbaren Untersatz wird gefahndet.

Skoda zerkratzt

Zittau. Am Dienstagnachmittag haben Unbekannte in Zittau einen Skoda beschädigt. Mit einem spitzen Gegenstand wurde nach Angaben der Polizei die rechte Fahrzeugseite des Pkw zerkratzt. Der Sachschaden wurde auf rund 400 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt.

49-Jähriger entgeht Haftstrafe

Lawalde. Am späten Dienstagnachmittag ist ein 49-Jähriger nur knapp einer Haftstrafe entgangen. Eine Streife des Polizeireviers Zittau-Oberland hatte den Deutschen aufgesucht, da er eine gegen ihn verhängte Geldstrafe bislang nicht beglichen hatte. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz erklärte, mussten die Beamten den Haftbefehl jedoch nicht vollstrecken: Der Mann zahlte den geforderten Betrag von rund 300 Euro und ersparte sich dadurch einen drohenden Gefängnisaufenthalt.

Drei neuwertige Fahrräder gestohlen

Weißwasser. Aus Gemeinschaftskellern in Weißwasser haben Unbekannte in der Zeit von Montag auf Dienstag drei neuwertige Fahrräder entwendet. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, verschwand zunächst ein Rad der Marke Cube Aim Pro 2018, im Wert von 550 Euro, an der Kraftwerker. Zwei weitere Bikes entwendeten die Täter an der Gutenbergstraße. Das orange-blaue Rad der Marke Trox Urba hat einen Wert von knapp 400 Euro und das Zweirad der Marke KS Cycung war noch kein Jahr alt und kostete etwa 300 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach dem Rädern.

Mit 360 Stangen auf der A 4 ertappt

Landkreis. Beamte des Zolls haben in der Nacht vom Montag zum Dienstag einen polnischen Toyota Avensis auf der A 4 bei Kodersdorf gestoppt, bei dem sie am Ende 360 Stangen Zigaretten fanden. Das teilt das Hauptzollamt Dresden mit. Auf die Frage nach mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren gaben der 31-jährige Fahrer und dessen 27-jähriger Bruder aus Polen lediglich zwei Schachteln Zigaretten an.

Bei genauerem Betrachten des Fahrzeugs fiel den Beamten auf, dass im Bereich des Unterbodens ein fast über die gesamte Fahrzeuglänge hergerichteter doppelter Boden angebracht war. Nach Entfernen des Kofferraumteppichs fanden sie Metallplatte, die mit Schrauben gesichert war. Durch den Ausbau der Sitze und des Teppichs kamen zwei weitere Metallplatten zum Vorschein. Darunter stellten die Zöllner eine größere Menge Zigaretten fest. Auf Nachfrage gaben die Brüder an, dass es sich um 120 Stangen Zigaretten handelt. Diese Angabe korrigierten sie jedoch später auf über 300 Stangen. Am Ende lag die Zahl bei 360 Stangen, also 72040 Stück Zigaretten.

Gegen die Beschuldigten leiteten die Beamten nun ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher Steuerhinterziehung ein. Der Steuerschaden beläuft sich auf rund 12 000 Euro.

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