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Mit Bolzenschneider auf Einbruchstour?

Die Polizei hat in Zittau, Hirschfelde, Schlegel und Großschönau mehrere Personen kontrolliert. Zwei von ihnen sitzen nun im Gefängnis.

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So sieht der sichergestellte Bolzenschneider aus, den die Beamten bei einem Polen fanden.
So sieht der sichergestellte Bolzenschneider aus, den die Beamten bei einem Polen fanden. © Bundespolizei

Für eine Frau und einen Mann endeten Kontrollen der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in der Zittauer Region im Gefängnis. Das teilt die Bundespolizei mit.

So kontrollierten Beamte am Donnerstag drei Polen im Alter zwischen 41 und 58 Jahren, wovon zwei 6 Uhr zu Fuß in der Zittauer Ziegeleistraße und einer  kurz vor 8 Uhr auf der B99 bei Schlegel unterwegs waren. Alle hatten Einbruchswerkzeuge dabei. Die Beamten stellten ein Überwindungstool für Schlösser und einen Bolzenschneider sicher, um einen eventuell bevorstehenden Diebstahl zu unterbinden, teilt die Bundespolizei mit.

Ebenfalls am Donnerstag um 17.30 Uhr verhafteten die Beamten einen 48-jährigen Dieb  in Großschönau. Die Staatsanwaltschaft Görlitz sucht den Tschechen seit Wochen per Haftbefehl. Das Amtsgericht Zittau verurteilte ihn im August 2019 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 550 Euro. "Da er den offenen Restbetrag von 370 Euro nicht aufbringen konnte, muss er nun eine 37-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Görlitz verbringen.

Am Freitag um 3.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten eine 39-jährige Polin in Hirschfelde. Gegen die Frau lag ein Haftbefehl zur Untersuchungshaft wegen Diebstahls aus Baden Württemberg vor. Sie kam in die JVA Chemnitz. (SZ)

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