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Mit dem eigenen Auto Geld verdienen: so funktioniert’s!

Ein eigenes Auto ist eine wahre Geldvernichtungsmaschine.

Foto: Walti Göhner
Foto: Walti Göhner

Sprit, Steuern, Versicherungen und Reparaturen - all diese Posten minimieren das Budget. Doch es gibt auch Möglichkeiten, mit einem Auto Geld zu verdienen. Auf diese Weise lässt sich zumindest ein Teil der Einnahmen kompensieren.

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Autos mit Aufklebern verzieren

Eine potentielle Geldquelle ist das Bekleben von Fahrzeugen mit Aufklebern. Je nachdem, wie groß die Aufkleber sind, können Autofahrer je nach Auftraggeber von 5 bis 300 Euro pro Monat verdienen.Heutzutage ist es für viele Unternehmen ein Leichtes, sich Aufkleber online bedrucken zu lassen. Allerdings sollten Kfz-Besitzer von Vermittlungsagenturen Abstand nehmen. Diese reichen die Aufträge zwar an potentielle Auftraggeber weiter, fordern für die Aufnahme in eine Datenbank jedoch ein Budget von 100 Euro oder mehr. Generell sind Autobesitzer gut beraten, vor dem Bekleben des eigenen Fahrzeugs mit Aufklebern Vereinbarungen wie Arbeitsverträge abzuschließen. Denn grundsätzlich sind diese Tätigkeiten nichts anderes als Werbefahrten, die ein Auftraggeber für einen Arbeitnehmer erledigt.

Jegliche Beschäftigungen vertraglich vereinbaren

Bei diesem Vertragsabschluss sollten potentielle Auftraggeber auch auf kleine Details achten. Denn mit etwas Pech ist das Kleingedruckte für eine der Vertragsparteien schlimmstenfalls ein Anlass, auf diese Werbefahrten noch draufzuzahlen. Ein Beispiel wäre eine unzulässige Strafgebühr, die einige Auftragnehmer dann fordern, wenn Autofahrer eine vorgeschriebene jährliche Laufleistung nicht erreichen. Deshalb ist der Blick ins Detail so wichtig. Anschließend werden Vereinbarungen über die Größe, Form und Farbe der Aufkleber getroffen. Um Unstimmigkeiten zu vermeiden ist es ratsam, wenn Kunden die Aufkleber selbst bestellen. Auftraggeber sollten bedenken, dass ein derartiger Zusatzverdienst aus selbständiger Tätigkeit versteuert werden muss. Allerdings gelten die Einnahmen einkommenssteuerlich als umsatzsteuerfrei, wenn diese einen Jahresbetrag von 256 Euro nicht überschreiten. Für das Umsatzsteuerrecht können Kfz-Besitzer von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen.

Taxifahrten ja: aber nur unter gewissen Regeln

Wer mit seinem Fahrzeug einen anderen Weg wählt, um Geld zu verdienen, sollte sich an gewisse Regeln halten. Beispielsweise ist es nicht einfach möglich, Taxifahrten gegen Beförderungsgeld durchführen. Einzige Ausnahme: der Nachweis einer Taxikonzession sowie eines Personenbeförderungsscheins. Gestattet ist es hingegen, das Fahrzeug zu vermieten. Hierfür stehen Interessenten beispielsweise verschiedene Internetplattformen zur Wahl. Bei dieser Vermietung ist es wichtig, Versicherungsvorschriften zu beachten. Denn haften Vermieter für Schäden ihrer Mieter, erreichen sie genau das Gegenteil ihrer Absichten. Sie verdienen kein Geld mit ihrem Auto, sondern müssen draufzahlen.