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Pirna

Mit falscher Identität durch Europa

Für einen 30-Jährigen ging es von der Autobahn direkt ins Gefängnis.

An der Raststätte am Heidenholz fasste die Polizei den Mann.
An der Raststätte am Heidenholz fasste die Polizei den Mann. © Archiv/Marko Förster

Die Beamten des Bundespolizeireviers Breitenau schnappten an der A17 einen gesuchten Straftäter. Am Sonnabend in den Nachtstunden kontrollierten die Beamten die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses am Rastplatz "Am Heidenholz". Dabei stellten die Bundespolizeibeamten unter anderem einen Reisenden fest, der sich als rumänischer Staatsangehöriger auswies. Die Überprüfung seines Ausweises ergab, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Der Ausweis wurde als Beweismittel für das Strafverfahren sichergestellt. Im Zuge der polizeilichen Sachbearbeitung wurde bekannt, dass er georgischer Staatsangehöriger im Alter von 30 Jahren ist. 

Weiterhin bestand gegen den Beschuldigten seit August 2018 ein nationaler Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Hagen. Wegen gewerbsmäßigem Diebstahls in drei Fällen muss er sich demnächst vor Gericht in Nordrhein-Westfalen verantworten. Nach Vorführung am Amtsgericht Pirna wurde der Beschuldigte in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert. Darüber hinaus leitete die Bundespolizei wegen Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz erneut ein Strafverfahren ein. (SZ)

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