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Mit Helm und Hightech

Ob Tagestour oder Radurlaub – mit ein wenig Planung lässt sich die Reise besser genießen. Tipps für die Vorbereitung gibt es hier:

Wer richtig plant, kann seine Pause ganz entspannt genießen. © Foto: ADFC/Jens Lehmkühler

Die richtige Bekleidung

Sicherheit: Ob kurze oder lange Tour – immer mit Helm! Auch, wenn man sich an alle Verkehrsregeln hält und passiv-vorausschauend unterwegs ist, mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer muss man rechnen. Und dann schützt einen der Helm. 

Funktionalität: Nicht jeder benötigt für eine längere Radtour gleich eine professionelle Radbekleidung. Auf funktionale Materialien, die Schweiß abtransportieren und den Körper vor dem Auskühlen schützen, sollte jedoch geachtet werden. Bei Tagestouren gehört eine leichte winddichte Regenjacke mit ins Gepäck. Mit dem mehrlagigen Zwiebellook ist man immer auf der sicheren Seite.

Komfort: Für Gelegenheitsfahrer gibt es Trekkinghosen, bei denen sich die Beinlinge mittels Reißverschluss abnehmen lassen und die auch einen gepolsterten Einsatz besitzen. Wer häufiger und länger unterwegs ist und auf Radsportkleidung setzt, für den eignen sich Arm- und Beinlinge, die im Gepäck kaum Platz wegnehmen. Dann sollten auch Shirts und Jacken hinten etwas länger geschnitten sein, damit sie auch bei nach vorn gebeugter Haltung den Rücken schützen. 

Gepäck am Rad verstauen

Lenkertaschen: Wer eine Tagestour bei gutem Wetter unternimmt, muss nicht viel mitnehmen. Da genügt meist eine Lenkertasche, in der Geld, Fotoapparat, Flickzeug und Pflaster Platz finden. Die Taschen können leicht ab- und zum Essen in den Biergarten mitgenommen werden. Oft verfügen sie über eine Klarsichthülle für Tourenkarten. Auf Rucksäcke sollte man bei längeren Reisen verzichten, da man sonst schnell schwitzt.

Packtaschen: Wer mehrere Tage unterwegs ist, kann auf wasserdichte Packtaschen zurückgreifen, die hinten und auch vorn am Rad angebracht werden Dabei sollte das Gewicht auf allen Seiten gleich verteilt werden. Nicht alle Taschen passen auf alle Räder. Bei einigen Radmodellen sind Trägersysteme vorhanden. Vordertaschen sollten nicht mehr als 40 Prozent des Gewichtes tragen, damit das Rad ausgeglichen läuft. 

Was gehört in die kleine Rad-Apotheke?

Vor allem bei längeren Touren ist ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Verbandsmaterialien unerlässlich. Viele Hersteller bieten dies als fertiges Paket in verschiedenen Größen an. Wer mehrere Tage unterwegs ist, sollte auch an ein Fieberthermometer und ein Desinfektionsmittel denken.