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Mit schwerem Gerät Richtung Osten

Die US-Armee rollt über die Autobahn durch Sachsen. Grund ist ein Großmanöver.

© Robert Michael

Die US-Armee hat ihre Reise in Richtung Osten fortgesetzt. Am Donnerstag rollte die in Süddeutschland gestartete Kolonne auf der A 4 durch Sachsen. Ziel sind Übungsplätze in Estland, Lettland, Litauen sowie Polen. Dort wird zwischen dem 3. und 15. Juni das Manöver „Saber Strike 18“ stattfinden, an dem 18 000 Soldaten aus 19 Ländern teilnehmen.

US-Armee auf der A4

Weil fast zur selben Zeit auch die Truppen der Operation „Atlantic Resolve“ ausgetauscht werden, die dem Schutz der osteuropäischen Flanke der Nato dienen soll, kommen noch weitere Transporte hinzu. Die Konvois aus bis zu 20 Fahrzeugen fahren entweder über die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen oder über Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg nach Polen. Dabei ist es am Mittwoch in Sachsen-Anhalt und Brandenburg zu zwei Unfällen gekommen. Auf der A 2 bei Magdeburg gab es einen Auffahrunfall zweier US-Fahrzeuge, bei dem zwei Soldaten leicht verletzt wurden.

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Nahe der Überfahrt von der A 10 zur A 13 rammte ein Truck der US-Armee zudem beim Überholen einen Lastkraftwagen, der nicht zum Militär gehörte. Dessen Fahrer blieb laut Auskunft des US-Militärs unverletzt. Drei Soldaten wurden für Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. (SZ/bb)