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Mit Tempo 120 durch die 70er-Zone

Die Polizei hat die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zwischen Boxberg und Uhyst kontrolliert – und 64 Fahrer erwischt, die zu schnell fuhren.

© Armin Weigel/dpa

Boxberg/Uhyst. Bei einer Polizeikontrolle auf der B156 an der Bahnbrücke nahe des Kraftwerks zwischen Boxberg und Uhyst am Donnerstagnachmittag haben 64 Fahrer die erlaubten Tempo 70 überschritten. In 40 Fällen wird es bei einem Verwarngeld bleiben. 24 Fahrer waren besonders eilig und erhalten einen Bußgeldbescheid. Beim Schnellsten, einem Opel-Fahrer, blitzte es bei Tempo 120, teilt die Polizei mit. Ihn erwarten 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot. Über 1000 Fahrzeuge in viereinhalb Stunde passierten die Messstelle in beide Richtungen insgesamt. (SZ/tc)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Freitag

Polizei stoppt Drogenfahrt in Zittau

Zittau. Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz der Landes- und Bundespolizei haben am Freitag in Zittau einen Fahrer gestoppt, der unter Drogeneinfluss stand. Die Kontrolle erfolgte gegen 1.45 Uhr ein tschechisches Fahrzeug am Martin-Wehnert-Platz gestoppt. Die Überprüfung der Insassen verlief negativ. Nur der Fahrer zeigte gewisse Auffälligkeiten und wirkte ausgesprochen nervös. Daraufhin sollte der 41-jährige Tscheche seine mitgeführten Sachen vorlegen. Hier kam zunächst ein Plasteröhrchen zum Vorschein, in dem sich Anhaftungen einer kristallinen Substanz befanden. In einer Gürteltasche stellten die Beamten ein Cliptütchen fest, dass ähnliche Anhaftungen aufwies. Die Beamten stellten beide Gegenstände sicher. Ein durchgeführter Drugwipe-Test reagierte bei dem Mann positiv auf Amphetamine. Nun muss er sich wegen des Tatverdachts des Fahrens unter berauschenden Mitteln verantworten und stimmte einer freiwilligen Blutentnahme im Klinikum Zittau zu. Die Landespolizei übernahm den Fall.

Drogenplantage in Zittau entdeckt

Zittau. Nach einem Zeugenhinweis haben Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland am späten Donnerstagabend in Zittau eine Drogenplantage ausgehoben und zwei deutsche Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die beiden Zittauer im Alter von 23 und 24 Jahren hatten im Keller eines Wohnhauses an der Eckartsberger Straße in einem speziellen Aufzuchtzelt rund 20 Cannabispflanzen angebaut und einige davon bereits geerntet.

Das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat die weiteren Ermittlungen übernommen und stellte die verbleibenden neun Gewächse sowie die gesamten Utensilien sicher. Nach Abschluss der weiteren Untersuchungen – auch im Labor, um den Wirkstoffgehalt der angebauten Drogen zu ermitteln – wird die Staatsanwaltschaft Görlitz über das Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz befinden.

Raub am Rastplatz „Löbauer Wasser“

Malschwitz. Die Polizei hat am Donnerstagabend einen räuberischen Diebstahl aufgeklärt, der am Nachmittag auf dem Autobahnparkplatz Löbauer Wasser-Nord bei Malschwitz geschehen war. Ein unbekannter Mann sprach einen Mitarbeiter einer dort arbeitenden Firma an und bat, dessen Mobiltelefon nutzen zu dürfen. Der 35-Jährige übergab dem Fremden sein Handy, der daraufhin zu seinem Auto rannte, einstieg und losfuhr. Der Bestohlene versuchte den grünen Opel Astra mit Bautzener Kennzeichen noch zu stoppen und wurde einige Meter – am Außenspiegel des Wagens hängend – auf dem Parkplatz mitgeschleift, bis er schließlich los lies. Das fuhr auf in Richtung Bautzen davon.

Am Nachmittag erhielt die Polizei einen Hinweis. Ein 40-jähriger Mann gab bei einer Firma in Bautzen an, 20 Autos kaufen zu wollen. Einem Mitarbeiter kam das komisch vor. Er fragte bei der Polizei nach. Die Beschreibung zu der Person des mutmaßlichen Kunden und seines grünen Opel Astra passte zu der des unbekannten Tatverdächtigen vom Autobahnparkplatz.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Görlitz suchte eine Streife des Bautzener Reviers den Tatverdächtigen am Abend an dessen Wohnanschrift in Königswartha auf. Im Gespräch mit dem Mann aus Deutschland gab dieser den räuberischen Diebstahl zu und übergab den Beamten das entwendete Mobiltelefon. Das gestohlene Handy wird der Geschädigte baldmöglichst zurückerhalten.

Unbekannte brechen in Krematorium ein

Görlitz. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag das Krematorium in Görlitz ins Visier genommen. Die Täter drangen gewaltsam in das Gebäude am Luthersteig ein und durchsuchten die Räume nach möglicher Beute. Ob sie etwas fanden, ist noch nicht bekannt. Einen Sachschaden von etwa 2000 Euro verursachten sie beim Einbruch. Die Polizei sicherte Spuren.

„Reckts rockt nicht“-Werbung muss ab

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers hat in der Nacht zum Freitag in der Innenstadt von Görlitz vier Personen ertappt, die in der Struvestraße Plakate aufhängten und Aufkleber an Laternen klebten, die für die Versammlung „Rechts rockt nicht“ in Ostritz warben. Das Quartett flüchtete vor den Beamten. Nach kurzem Sprint ergriffen diese am Postplatz eine 21-Jährige und einen 23-Jährigen. Die Beamten ließen die beiden Betroffenen die Plakate wieder abnehmen und die Aufkleber entfernen, denn eine Erlaubnis zum Plakatieren fehlte. Kleber und Pinsel zum Anbringen der Flyer stellten sie sicher. Der Sachverhalt stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, mit der sich die Bußgeldstelle der Stadt weiter beschäftigen wird.

Unter Drogen und Alkohol gefahren

Görlitz. Ein gleich doppelt berauschter BMW-Fahrer ist am Donnerstagabend einer Streife in Görlitz ins Netz gegangen. Als die Beamten den 23-Jährigen am Nikolaigraben kontrollierten, kamen Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Mannes auf. Ein Alkoholtest wies umgerechnet 0,9 Promille aus und auch ein Drogentest schlug an. So hatte der Betroffene offensichtlich auch Crystal genommen. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme, untersagten die Weiterfahrt und zeigten die Ordnungswidrigkeit an. Um sicher zu gehen, dass er nicht weiterfahren kann, stellten die Beamten den Schlüssel des BMW bis zum nächsten Morgen sicher. Den 23-Jährigen erwarten nun mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Post dazu wird die Bußgeldstelle der Stadt in den nächsten Wochen versenden. Zudem könnte die Fahrerlaubnisbehörde prüfen, ob seine Fahrerlaubnis aufgrund des Drogenkonsums weiterhin Bestand haben wird.

Kontrollen an der Grenze

Zittau. Die Polizei hat in den Nächten zwischen Dienstag und Freitag im grenznahen Raum zu Tschechien Fahrzeuge kontrolliert. Dabei unterstützte Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei die Streifen des örtlichen Reviers Zittau-Oberland. Die Polizisten kontrollierten in den drei Nächten im Stadtgebiet von Zittau, in Großschönau, Seifhennersdorf, Ebersbach-Neugersdorf sowie Oppach. Sie überprüften insgesamt rund 160 Personen und 110 Fahrzeuge. Nennenswerte Feststellungen waren dabei allerdings nicht zu treffen. Die Polizei wird die nächtlichen Grenzkontrollen auch in den kommenden Wochen stichpunktartig fortführen.

Drogenfahrerin mit falschen Kennzeichen

Seifhennersdorf. Eine Streife der Bereitschaftspolizei hat in der Nacht zum Freitag in Seifhennersdorf eine offenbar unter Drogeneinfluss stehende Autofahrerin gestoppt. Die 27-Jährige saß am Steuer eines BMW, als die Beamten sie an der Gründelstraße stoppten. Die Kennzeichen an dem Auto waren nicht mehr gültig und gehörten zudem nicht an den Wagen. Die Polizisten untersagten der Frau aus Deutschland die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen. Dabei wird auch die Drogenfahrt der Frau sicherlich Berücksichtigung finden.

Mit Tempo 120 durch die 70er-Zone

Boxberg/Uhyst. Bei einer Polizeikontrolle auf der B156 an der Bahnbrücke nahe des Kraftwerks zwischen Boxberg und Uhyst am Donnerstagnachmittag haben 64 Fahrer die erlaubten Tempo 70 überschritten. In 40 Fällen wird es bei einem Verwarngeld bleiben. 24 Fahrer waren besonders eilig und erhalten einen Bußgeldbescheid. Beim Schnellsten, einem Opel-Fahrer, blitzte es bei Tempo 120. Ihn erwarten 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot. Über 1000 Fahrzeuge in viereinhalb Stunde passierten die Messstelle in beide Richtungen insgesamt.

Teure Fotoausrüstung ist weg

Bad Muskau. Diebe haben Donnerstagnachmittag in Bad Muskau die kurze Unaufmerksamkeit eines 62-Jährigen ausgenutzt, um seine Fotoausrüstung zu stehlen. Der Mann nahm an einem Fotoworkshop im Schlosspark teil und stellte seinen Rucksack auf einer Parkbank ab. Dieser war weg, als er nach etwa zehn Minuten zurückkam. Darin befanden sich neben hochwertiger Fototechnik auch die Geldbörse mit einem dreistelligen Bargeldbetrag, Führerschein, Fahrzeugschein, mehreren Bankkarten und weiteren persönlichen Dokumenten. Der Schaden wird auf etwa 15000 Euro beziffert.

Unter Alkoholeinfluss gefahren

Weißwasser. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers in Weißwasser hat in der Nacht zum Freitag hat einen Opel-Fahrer kontrolliert, der unter Alkoholeinfluss stand. Umgerechnet 0,54 Promille betrug das Ergebnis beim 38-Jährigen. Da der Mann gegen die 0,5-Promille-Grenze verstieß, wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf ihn zukommen. Der Tatbestandskatalog sieht als Ahndung mindestens 500 Euro Bußgeld, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Zentralregister vor.

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