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Mit Tempo 146 auf der B178 gemessen

Die Polizei hat am Montag die Geschwindigkeit auf der Schnellstraße zwischen Oderwitz und Ruppersdorf gemessen – fast jeder Zehnte war zügiger als erlaubt unterwegs.

© Rafael Sampedro

Ruppersdorf/Oderwitz. Mit 46 Kilometern die Stunde zu schnell unterwegs - das war am Montagvormittag die höchste Überschreitung bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B178 zwischen Ruppersdorf und Oderwitz. Das teilt die Polizei mit. Auf der dreispurigen Umgehungsstraße kontrollierte eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes das Tempo der Durchfahrenden für viereinhalb Stunden. Von rund 540 Fahrzeugen fuhr etwa jedes zehnte deutlich zügiger als mit den erlaubten Tempo 100. Auf den „Tagesschnellsten“ werden ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister zukommen. Die Bußgeldstelle des Landkreises wird die Ertappten in den kommenden Wochen anschreiben. (szo/tc)

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Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Dienstag

Bundespolizei erwischt Schwarzarbeiter

Kodersdorf. Auf dem Weg nach Ulm ist die Bundespolizei drei Ukrainern bei Kodersdorf in die Quere gekommen. Die Beamten kontrollierten die Männer im Alter von 20, 42 und 47 Jahren in einem polnischen Linienbus. Zunächst hieß es, man wolle für vier bis fünf Tage in die Universitätsstadt an der Donau fahren, um dort Bekannte zu besuchen. Merkwürdigerweise konnte sich leider keiner der drei „Touristen“ an irgendeinen Namen der Bekannten erinnern. Weil das Trio im Besitz polnischer Arbeitsvisa war, lag eine Frage zum polnischen Arbeitgeber nahe - auch in dieser Hinsicht wussten die drei keine Antwort. Später erklärten die Männer einvernehmlich, dass sie in Ulm von einem Unbekannten abgeholt und von ihm auf eine Baustelle zum Arbeiten gebracht werden sollten.

Stattdessen schob die Bundespolizei die mutmaßlichen Schwarzarbeiter nach Polen zurück und erkannte ihnen das Reiserecht ab. Zudem verhingen die Beamten gegen sie eine Einreisesperre für die Bundesrepublik bis Februar 2020. Gegen die Hintermänner, die als Arbeitsvermittler in Erscheinung getreten waren, wird nun wegen des Verdachts des Einschleusens ermittelt.

Von der Autobahn ins Gefängnis

Kodersdorf. Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen einen 23-jährigen Polen auf der A4 bei Kodersdorf kontrolliert und einen bestehenden Haftbefehl bemerkt. Diesen erließ die Staatsanwaltschaft Weiden in der Oberpfalz vor einem reichlichen Jahr aufgrund einer vom dortigen Amtsgericht wegen eines Vergehens gegen das Waffengesetz angeordneten und immer noch offenen Geldstrafe. Die blieb nach der Festnahme offen, denn dem Mann fehlten die fälligen 1050 Euro sowie 671,50 Euro für die Begleichung der Verfahrenskosten. Weil die Beamten bei der Durchsuchung des Gepäcks des Verurteilten Cannabis-Pulver und eine Marihuana-Blüte, erhielt er vor dem Gang in die Vollzugsanstalt noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Polizei stoppt gestohlene Mietwagen

Nieder Seifersdorf/Kodersdorf. Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Landes- und Bundespolizei haben am Dienstagmorgen auf der A4 in Fahrtrichtung Görlitz zwei mutmaßliche Autodiebe aus Litauen vorläufig festgenommen. Ausschlaggebend war einmal mehr das Bauchgefühl der erfahrenen Beamten.

Zwei zivile Streifen lotsten jeweils einen Mercedes Sprinter an der Anschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf von der Autobahn. Die Prüfung der Fahrzeuge ergab, dass gefälschte Kennzeichen angebracht waren. Die Polizisten ließen sich nicht täuschen. Am vergangenen Wochenende zeigten die eigentlichen Nutzer der Mietwagen aus Jena den Diebstahl bei der thüringischen Polizei an.

In den beiden Transportern befand sich je ein 34-jähriger Fahrer. Bei beiden klickten die Handschellen. Die Polizisten stellten die Wagen sicher. Kriminaltechniker gingen auf Spurensuche. Die Soko Kfz befasst sich mit den weiteren Untersuchungen zu dem Diebstahl.

Ausreißerin wird in Bautzen aufgegriffen

Bautzen/Weißwasser. Eine Streife der Polizei hat am Dienstagvormittag in Bautzen eine als vermisst gemeldete 15-Jährige aus Weißwasser aufgegriffen. Das Mädchen hielt sich bei einem Bekannten in einer Wohnung an der Wilhelm-Ostwald-Straße auf. Basierend auf einer medial unterstützten und auch in sozialen Netzwerken verbreiteten Suchmeldung erhielt die Polizei einen zielführenden Tipp zum Aufenthaltsort des Mädchens. Die Beamten übergaben die 15-Jährige an eine Streife des Reviers Weißwasser, die die Ausreißerin zurück zu ihrer Betreuungseinrichtung brachte. Die Polizei beendet hiermit die öffentliche Suche nach der nun nicht mehr vermissten Jugendlichen und bedankt sich für die Unterstützung der Medien sowie der Bevölkerung.

Fahrrad in 30 Minuten gestohlen

Görlitz. Innerhalb von 30 Minuten haben Unbekannte am Montagvormittag an der Langenstraße in Görlitz ein Fahrrad der Marke Cube gestohlen. Die Täter knackten das Schloss und nahmen sich das graufarbene Bike mit. Das Zweirad hat einen grünen Sattel und rote Streifen am Rahmen. Der Stehlschaden beträgt etwa 430 Euro. Polizisten sicherten Spuren.

Unbekannte dringen in Keller ein

Görlitz. Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Montag gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus Am Wiesengrund in Görlitz eingedrungen. Die Täter suchten die Kellerräume auf, scheiterten aber an den Vorhängeschlössern von fünf Parzellen. Sie verschwanden ohne Beute, richteten dennoch etwa 50 Euro Sachschaden an.

Werkzeugdiebe in Ebersbach unterwegs

Ebersbach. Werkzeugdiebe sind die vergangenen Tage in Ebersbach aktiv gewesen. So begaben sich Unbekannte in den frühen Morgenstunden vorigen Sonntag auf ein Grundstück am Oberer Kirchweg in Ebersbach. Die Absichten der Täter zielten wohl darauf ab, in eine Garage einzubrechen. Zwei Motorkettensägen der Marken Stihl und Hecht im Gesamtwert von etwa 380 Euro nahmen die Diebe mit und verursachten einen Sachschaden von etwa 100 Euro. Wie die Polizei am Montagmittag erfuhr, drangen bereits Mitte der vergangenen Woche Unbekannte in ein Firmengelände an der Adam-Ries-Straße in Ebersbach ein. Die Diebe gelangten gewaltsam in einen Container und entwendeten einen Komplettradsatz Sommerreifen. Der Stehlschaden belief sich auf etwa 1600 Euro. Beschädigungen blieben gering. In beiden Fällen sicherten Kriminaltechniker Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

Mit Tempo 146 auf der B178 gemessen

Ruppersdorf/Oderwitz. Mit 46 Kilometern die Stunde zu schnell unterwegs - das war am Montagvormittag die höchste Überschreitung bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B178 zwischen Ruppersdorf und Oderwitz. Auf der dreispurigen Umgehungsstraße kontrollierte eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion das Tempo der Durchfahrenden für viereinhalb Stunden. Von rund 540 Fahrzeugen fuhr etwa jedes zehnte deutlich zügiger als mit den erlaubten Tempo 100. Auf den „Tagesschnellsten“ werden ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister zukommen. Die Bußgeldstelle des Landkreises wird die Ertappten in den kommenden Wochen anschreiben.

Polizei stellt Einbrecher

Rietschen. Eine aufmerksame Bürgerin hat in der Nacht zum Dienstag die Polizei verständigt, nachdem ein Unbekannter in ein Haus an der Görlitzer Straße in Rietschen eingedrungen war. Die Absichten zielten wohl darauf ab, etwas zu entwenden. Eine Streife des örtlichen Reviers stellte den Polen, nachdem dieser die Flucht ergriff, und nahm ihn vorläufig fest. Schließlich konnte sich der Einbrecher nicht ausweisen. Die Ermittlungen zu seiner Identität stellten klar, dass der 37-Jährige kein Anwohner war. Er entwendete augenscheinlich eine Jacke aus dem Gebäude.

Qualm über dem Kromlauer Wald

Kromlau. Die Feuerwehren von Kromlau und Gablenz sind am Dienstagmorgenzu einem Feuer in das Waldgebiet bei Kromlau ausgerückt. Aufsteigender Qualm über den Baumspitzen alarmierte besorgte Anwohner. Allerdings brauchten die Kameraden nicht mit dem Löschen der Flammen beginnen. Die Feuerstelle hatte die Gemeinde genehmigt und durfte weiterbrennen.

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