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Mit Zukunftsnavi in die Spur

Am Sonnabend gibt es in der Studienakademie Infos rund um Ausbildung, Studium und Beruf – nicht nur für Jugendliche.

© dpa

Von Madeleine Siegl-Mickisch

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Wie weiter nach der Schule? Schüler und Eltern, die eine Antwort auf diese Frage suchen, sollten sich den Sonnabendvormittag freihalten. Dann findet zum zweiten Mal der zentrale Infotag zur Berufs- und Studienorientierung für den Raum Bautzen statt. In der Staatlichen Studienakademie stellen sich Berufsschulen, weitere Ausbildungseinrichtungen und Arbeitgeber vor. Rund 70 Aussteller haben sich angemeldet und damit einige mehr als bei der Premiere im vorigen Jahr. Deshalb wird diesmal auch das zweite Obergeschoss der Studienakademie einbezogen, sagt Direktorin Prof. Barbara Wuttke. Dort bieten die Berufsschulen Beratung zu den verschiedenen Bildungswegen. Denn neben der klassischen dualen Ausbildung mit Theorie in der Schule und Praxis im Betrieb gibt es auch andere Möglichkeiten wie Berufliches Gymnasium, Fachschule oder Fachoberschule. Infos bekommen Interessenten ebenso zur Berufsausbildung mit Abitur, die das Bautzener BSZ für Wirtschaft und Technik in drei Berufen anbietet. Und die Staatliche Studienakademie öffnet für die Veranstaltung nicht nur ihre Türen, sondern stellt auch die sechs Studiengänge vor, in denen man in Bautzen studieren kann. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sind ebenfalls vor Ort.

Viele zieht es nach Dresden

Das Wichtigste aber sind die Arbeitgeber, die zeigen, welche Berufschancen sich bei ihnen bieten. Denn das ist genau der Punkt, der den Arbeitskreis Schule – Wirtschaft als Veranstalter des Zukunftsnavis umtreibt: Viele junge Leute zieht es nach der Schule nach Dresden oder noch weiter weg – auch weil sie glauben, dass es hierzulande zu wenig berufliche Möglichkeiten gibt. Doch das Bild hat sich im Vergleich zu den 1990er-Jahren, als es weit mehr Bewerber als Lehrstellen und Jobs gab, grundlegend gewandelt. Heute suchen viele Unternehmen händeringend nach jungen Leuten, damit sie auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch genügend Fachkräfte haben. „Wir merken es daran, dass die Unternehmen heute, wenn sie jemanden gefunden haben, nicht lange warten und schnell den Lehrvertrag abschließen“, sagt Ulrich Lehmann vom Arbeitskreis. Gesucht wird überall: in der Industrie, im Handwerk, bei Dienstleistern, in Verwaltungen. Entsprechend breit ist die Palette der Arbeitgeber, die sich am Sonnabend vorstellt – von A wie ATN Hölzel aus Oppach, wo Anlagen für die Autoindustrie gebaut werden, bis Z wie Zweckverband Fernwasserversorgung Sdier, der große Teile der Oberlausitz mit Trinkwasser versorgt. Einige wie die Polizeidirektion Görlitz haben sich noch kurzfristig angemeldet.

Bewerbung gleich mitbringen

Jugendliche, die ganz gezielt auf Ausbildungssuche gehen, können gleich ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen. Aber auch Schüler, die bis zum Schulabschluss noch etwas Zeit haben, sind beim Zukunftsnavi richtig, denn sie können sich auch nach Praktikumsplätzen umschauen. Und selbst ältere Semester, die schon im Berufsleben stehen, sich aber weiterentwickeln oder neu orientieren wollen, finden Ansprechpartner. Berufsschulleiter Uwe Richter berichtet von über 50-Jährigen, die sich in seiner Schule zum Techniker oder Betriebswirt qualifiziert haben.

Zukunftsnavi am Sonnabend, 31. Januar, 9 bis 13 Uhr in der Staatlichen Studienakademie, Löbauer Straße 1 in Bautzen, der Eintritt ist frei

Hier geht es zur vollständigen Ausstellerliste.

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