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Döbeln

Mitarbeiter der Veolia rücken zusammen

Ein Sturmtief hat im März den Stützpunkt der Elektriker des Wasserversorgers beschädigt. Das war deren Glück.

Nach einem Sturmschaden ist das Dach am Nebengebäude des Trinkwasserbehälters an der Staatsstraße bei Großweitzschen noch immer nur notdürftig gesichert.
Nach einem Sturmschaden ist das Dach am Nebengebäude des Trinkwasserbehälters an der Staatsstraße bei Großweitzschen noch immer nur notdürftig gesichert. © Dietmar Thomas

Großweitzschen. Vor drei Monaten hat Sturmtief „Eberhard“ das Dach eines Nebengebäudes des Trinkwasserbehälters an der Staatsstraße 34 in Großweitzschen komplett abgedeckt. Noch immer ist die Dachfläche nur notdürftig gesichert.

So können die Elektriker der Veolia Wasser Deutschland GmbH, die dort ihren Stützpunkt hatten, nicht in das Gebäude zurück. Und das sollen sie auch nicht, wie eine Nachfrage des Döbelner Anzeigers ergab.

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Das Dach des Gebäudes wird nicht wieder repariert und der Wasserversorger plant an dem Standort derzeit auch keine Investitionen. Bis auf eine: Das Haus soll abgerissen werden.

„Unsere Elektriker sind mittlerweile umgezogen und haben im Stützpunkt Simselwitz ein neues Domizil gefunden. Damit verbessern sich für sie künftig die räumlichen Bedingungen“, erklärt Tina Stroisch, Leiterin Unternehmenskommunikation bei der Veolia. Durch das Zusammenführen der Gruppe der Elektriker an einem Standort sei das Unternehmen besser in der Lage, die anfallenden Aufgaben zu koordinieren und die Mitarbeiter entsprechend einzusetzen.

„Eberhard ist uns da zuvorgekommen, in dem er in Großweitzschen Schäden angerichtet hat. Das Vorhaben, umzuziehen, und die Gruppe zusammenzuführen, gibt es bereits länger. Eberhard hat diesen Prozess gewissermaßen nur beschleunigt“, so Tina Stroisch.

Zurzeit teilen sich die Elektriker den Stützpunkt im Wasserwerk Simselwitz noch mit weiteren Veolia-Mitarbeitern der dort ansässigen Trinkwassergruppe. Das sei jedoch nur noch eine Frage der Zeit. „Wir haben vor, weitere Gruppen zu konzentrieren, um die Abstimmungsprozesse zu verbessern“, so Tina Stroisch. Deshalb erfolgen derzeit Umbauarbeiten auf der Kläranlage in Döbeln-Masten und auf dem Betriebshof an der Bahnhofstraße/Burgstraße in Döbeln.

Die Mitarbeiter der Trinkwassergruppe, die bisher in Simselwitz waren, ziehen nach Döbeln. Dort wird dann die gesamte Trinkwassergruppe auch an einem Standort anzutreffen sein und zusammenarbeiten. Die Mitarbeiter, die sich um das Kanalnetz kümmern, machen in der Bahnhofstraße/Burgstraße Platz für die Trinkwasserkollegen aus Simselwitz und ziehen selbst in die Kläranlage Döbeln-Masten. „In absehbarer Zeit haben die Elektriker das Wasserwerk Simselwitz ganz für sich allein“, erklärt die Unternehmenssprecherin der Veolia.

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