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Mittelhangweg immer noch gesperrt

Der Forst ist weiter mit der Aufarbeitung der Sturmschäden beschäftigt. Wanderer sollten sich vor der Tour informieren.

© Foto: privat

Von Gunnar Klehm

Bad Schandau. Das hat sich der Bad Schandauer Stadtrat Mathias Klimmer anders vorgestellt. Laut Internet-Veröffentlichung sollte nur bis Anfang des Monats am Mittelhangweg das Sturmholz aufgearbeitet werden. Nun ist der Weg zwischen Krippen und Schöna aber immer noch gesperrt. „Warum dauert das so lange?“, fragt Klimmer. Insbesondere mit Beginn der Wandersaison sollten wenigstens die Wege beräumt sein.

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Mehrere Bäume liegen seit dem Sturm im Januar quer über den Weg. Der Forstbezirk Neustadt weist auf Nachfrage der SZ darauf hin, dass alle verfügbaren Kräfte im Einsatz sind, aber nur schwer abzusehen ist, wie lange die Arbeiten tatsächlich dauern. Am Mittelhangweg offenbar länger, denn der Weg ist immer noch gesperrt.

Insbesondere bei Sturm ist weiterhin Vorsicht beim Betreten der hiesigen Wälder geboten, heißt es vom Forstbezirk. Nach den schweren Stürmen im vergangenen Herbst beziehungsweise im Januar hängen im Wald noch viele „angeschobene“ Bäume in anderen Bäumen, die sich wieder lösen und im schlimmsten Fall umfallen können. Möglich sei auch, dass Bäume durch Wurzelabrisse instabil sind und durch Wind oder geänderte Bodenbedingungen endgültig umknicken können.

Die Forstarbeiter sind permanent im Einsatz, diese Bäume zu sichern und das Sturmholz aufzuarbeiten. In dem Zusammenhang erfolgen weiterhin kurzfristig Wegesperrungen, heißt es vom Forstbezirk. „Aktuell sind etwa 15 verschiedene Einsatzstellen in der Sturmholzaufarbeitung durch unsere Revierförster zu koordinieren“, erklärt Sprecherin Kerstin Rödiger.

In welchen Gebieten aktuell gearbeitet wird, veröffentlicht der Forstbezirk Neustadt auf seiner Internetseite unter dem Stichwort Besucherinformation. Dort sind gegenwärtig die Forstreviere Ottomühle, Berggießhübel, Hohwald und Reinhardtsdorf ausgewiesen.