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Lila Blütenpracht im Biosphärenreservat

Auf einem Feld in Wartha wächst Mohn. Davon profitieren Bienen, Besucher und auch Bäcker.

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Auf einem Feld in Wartha steht Backmohn in voller Blüte.
Auf einem Feld in Wartha steht Backmohn in voller Blüte. © Biosphärenreservat/Sandro Tenne

Wartha. Ein lilafarbenes Blütenmeer begeistert dieser Tage Besucher des Biosphärenreservates  Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Auf dem Modellacker Dubina in Wartha blüht der dort angebaute Backmohn.

„Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft Heidefarm Sdier einen Beitrag zur Vielfalt auf dem Acker leisten zu können", sagt Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung. Wenn der Mohn geerntet ist, werden Partnerbäckereien in der Region ihn verarbeiten, zum Beispiel auf Brötchen. Derzeit ist das Feld für Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge eine reiche Nektar- und Pollenquelle. „Das emsige Summen kann man sehr gut an den bereits geöffneten Blüten beobachten“, so Eva Lehmann, Mitarbeiterin der Biosphärenreservatsverwaltung aus dem Fachbereich Landwirtschaft.

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Im vergangenen Jahr war auch schon Mohn angebaut worden. Diesmal sind die Pflanzen nicht so hoch gewachsen wie damals. „Das liegt insbesondere an den Spätfrösten im Frühjahr, verbunden mit der Frühjahrstrockenheit. So konnte Dünger, der bereits zu Beginn des Jahres ausgebracht wurde, im trockenen Boden nicht richtig von den Pflanzen aufgenommen werden“, berichtet Eva Lehmann. Dafür können Besucher besser über das Meer aus violetten Blüten blicken.

"In den nächsten Tagen lohnt es sich also umso mehr, einen sonnigen Spaziergang entlang des Naturerlebnispfades Guttauer Teiche und Olbasee zu unternehmen oder das Haus der tausend Teiche zu besuchen", wirbt die Verwaltung des Biosphärenreservats.  Sie weist zugleich darauf hin, dass das Pflücken der Mohnblüten nicht gestattet ist. (SZ)

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