merken
Bautzen

Lila Blütenpracht im Biosphärenreservat

Auf einem Feld in Wartha wächst Mohn. Davon profitieren Bienen, Besucher und auch Bäcker.

Auf einem Feld in Wartha steht Backmohn in voller Blüte.
Auf einem Feld in Wartha steht Backmohn in voller Blüte. © Biosphärenreservat/Sandro Tenne

Wartha. Ein lilafarbenes Blütenmeer begeistert dieser Tage Besucher des Biosphärenreservates  Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Auf dem Modellacker Dubina in Wartha blüht der dort angebaute Backmohn.

„Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft Heidefarm Sdier einen Beitrag zur Vielfalt auf dem Acker leisten zu können", sagt Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung. Wenn der Mohn geerntet ist, werden Partnerbäckereien in der Region ihn verarbeiten, zum Beispiel auf Brötchen. Derzeit ist das Feld für Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge eine reiche Nektar- und Pollenquelle. „Das emsige Summen kann man sehr gut an den bereits geöffneten Blüten beobachten“, so Eva Lehmann, Mitarbeiterin der Biosphärenreservatsverwaltung aus dem Fachbereich Landwirtschaft.

Anzeige
Jetzt zuschlagen und Schnäppchen machen
Jetzt zuschlagen und Schnäppchen machen

Bis zum 23. Mai können Sie bei der SZ-Auktion bis zu 70 Prozent beim entspannten Einkauf von tollen Reisen und Markenprodukten sparen.

Im vergangenen Jahr war auch schon Mohn angebaut worden. Diesmal sind die Pflanzen nicht so hoch gewachsen wie damals. „Das liegt insbesondere an den Spätfrösten im Frühjahr, verbunden mit der Frühjahrstrockenheit. So konnte Dünger, der bereits zu Beginn des Jahres ausgebracht wurde, im trockenen Boden nicht richtig von den Pflanzen aufgenommen werden“, berichtet Eva Lehmann. Dafür können Besucher besser über das Meer aus violetten Blüten blicken.

"In den nächsten Tagen lohnt es sich also umso mehr, einen sonnigen Spaziergang entlang des Naturerlebnispfades Guttauer Teiche und Olbasee zu unternehmen oder das Haus der tausend Teiche zu besuchen", wirbt die Verwaltung des Biosphärenreservats.  Sie weist zugleich darauf hin, dass das Pflücken der Mohnblüten nicht gestattet ist. (SZ)

Weiterführende Artikel

Der Mann im Mohn

Der Mann im Mohn

Weil sich der Anbau von Zuckerrüben nicht mehr rentiert, suchte ein Landwirt aus Großröhrsdorf nach Alternativen - und startete ein Experiment.

Mit dem kostenlosen Newsletter "Bautzen kompakt" starten Sie immer gut informiert in den Tag. Hier können Sie sich anmelden.

Mehr Nachrichten aus Bautzen lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Bischofswerda lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Kamenz lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Bautzen