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Mordkommission ermittelt in Riesa

Riesa.Riesa. Die Grünanlage nahe des Riesaer Krankenhauses ist komplett mit Polizei-Absperrband abgetrennt. In einem Zelt arbeiten Ermittler in weißen Overalls: Am Sonnabendmittag sind die Mordkommission und die Gerichtsmedizin am Mergendorfer Weg im Einsatz.

Von Christoph Scharf

Riesa.Riesa. Die Grünanlage nahe des Riesaer Krankenhauses ist komplett mit Polizei-Absperrband abgetrennt. In einem Zelt arbeiten Ermittler in weißen Overalls: Am Sonnabendmittag sind die Mordkommission und die Gerichtsmedizin am Mergendorfer Weg im Einsatz. Sie sichern Spuren in dem kleinen Park, während Polizeibeamte an den Eingängen der benachbarten Mehrfamilienhäuser klingeln.

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Am Morgen des 3. November war in der Grünanlage ein toter 26-Jähriger gefunden worden. Laut Polizei war der Mann ohne festen Wohnsitz – den Beamten allerdings schon polizeibekannt. Der Mann wies Verletzungen auf. Diese waren laut Polizei aber nicht Ursache für den Tod – es fand sich weder ein Einschuss noch ein Einstich. Am Sonntag hieß es, man habe bislang noch keine Anhaltspunkte gefunden, die auf eine Fremdeinwirkung hindeuten. Erst die Untersuchung in der Gerichtsmedizin bringe weitere Erkenntnisse. Damit sei Anfang der Woche zu rechnen.

Am Fundort des Toten seien auch Bierflaschen sichergestellt worden. Noch in den Mittagsstunden am Sonnabend stehen neben dem Zelt der Ermittler zwei leere Bierflaschen in der Sonne. Als Trinkertreffpunkt ist der Park allerdings nicht bekannt, sagt eine ältere Frau, die in der Nachbarschaft wohnt. „Hier ist es sonst ruhig und friedlich. Junge Leute treffen sich eher auf der anderen Straßenseite auf den Sitzbänken.“ (SZ/csf)