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Anwohner spenden Schranke

Im Naturschutzgebiet am Dippelsdorfer Teich soll damit künftig wildes Parken verhindert werden.

Weil Verkehrsschilder nicht helfen, soll diese Schranke nun wildes Parken verhindern.
Weil Verkehrsschilder nicht helfen, soll diese Schranke nun wildes Parken verhindern. © Arvid Müller

Moritzburg. Das Gebiet um den Dippelsdorfer Teich ist nicht nur in diesen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel. Aktuell lädt das Gelände des früheren Friedewalder Bades zum Spielen und Entspannen ein. Und auch der Kunstsommer am Roten Haus lockt Besucher an. In den anderen Jahreszeiten sieht man Drachen über den Wiesen fliegen, es wird gewandert, Rad gefahren und wie im letzten Winter auch gerodelt.

Viele Leute kommen mit dem Auto nach Dippelsdorf und nutzen zum Parken nicht nur den dafür vorgesehenen Platz am Roten Haus. Vorhandene Verkehrszeichen werden dabei von nicht wenigen ignoriert.

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Seit mehreren Jahren bemüht sich daher der Friedewalder Ortschaftsrat, das Parken im Gebiet des Naturschutzgebietes Dippelsdorfer Teich, insbesondere die Zufahrt über die Teichstraße, vom Fahrverkehr und von Wildparkern frei zu halten. Bisher allerdings ohne Erfolg. Denn die beantragte Investition für das Aufstellen einer Schranke als Sperre für Fahrzeuge konnte in den vergangenen Jahren nicht im Haushalt der Gemeinde Moritzburg realisiert werden.

Weiter freie Fahrt für Fußgänger und Radfahrer

In den vergangenen Wochen wurde nun dennoch eine Lösung gefunden. Zu verdanken ist sie zwei Dippelsdorfer Bürgern - Andreas Ludwig und Mario Howard. Beide erklärten sich bereit, die Schranke zu finanzieren und deren Aufbau abzusichern. Im Anschluss soll die Schranke der Gemeinde Moritzburg kostenfrei übergeben werden. In seiner Sitzung Ende Mai hatte der Gemeinderat einer entsprechenden Vereinbarung zwischen den beiden Spendern und der Gemeinde zugestimmt. Wie in der Vergangenheit bei anderen Spenden - wie etwa Spiel- und Sportgeräten für den Mehrgenerationenplatz in Moritzburg - war dabei die Frage der zu erwartenden Folgekosten thematisiert worden. Das Votum der Räte fiel schließlich auch nicht einstimmig aus.

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Inzwischen steht die Absperrung am geplanten Standort in der Teichstraße. Da es eine Halbschranke ist, kann sie mit Fahrrädern, Kinderwagen und ähnlichen Gefährten problemlos passiert werden. Anlieger, wie Landwirte, Grundstückseigentümer, die Teichwirtschaft, Feuerwehr etc., erhalten einen Schlüssel zum Öffnen.

Noch sind diese aber nicht an alle verteilt. Das ist auch der Grund dafür, dass die Schranke bisher nicht geschlossen ist. Doch das soll sich in den nächsten Tagen ändern.

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