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Motorradfahrer schwer verletzt

Ein Motorradfahrer verunglückte am Sonntagnachmittag zwischen Lichtenhain und Sebnitz.

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© Daniel Förster

Lichtenhain/Sebnitz. Ein Motorradfahrer aus Polen ist am Sonntagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, auf der Staatsstraße S154 zwischen Sebnitz und dem Ortsteil Lichtenhain in der Sächsischen Schweiz schwer verunglückt. Der 34-Jährige war mit seiner BMW R 1150 GS aus Richtung Lichtenhain in Richtung Sebnitz unterwegs. In einer Rechtskurve geriet er zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes Vito zusammen. Der Motorradfahrer aus Grünberg in Schlesien prallte in den Frontbereich des Transporters, stürzte und wurde mit seiner Maschine zurückgeschleudert. Bei dem Zusammenstoß zog er sich mehrere Knochenbrüche zu. Seine Frau, die ihm auf einem zweiten Motorrad gefolgt war und mit ihm von einem Ausflug wieder nach Polen zurückkehren wollte, wurde nicht weiter in den Unfall verwickelt. Jedoch war das Unfallgeschehen vor den Augen der 33-Jährigen passiert. Die Insassen des Vito, der 49-jährige Fahrer und seine zwei Jahre jüngere Beifahrerin, die mit einem Hund im Auto von Sebnitz nach Hause, nach Bad Schandau unterwegs waren, blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Motorradfahrer zum Rettungshubschrauber, der in die Uniklinik Dresden flog. Auch die Feuerwehr war vor Ort und musste auslaufende Flüssigkeiten binden. Die Straße zwischen Sebnitz und Lichtenhain war wegen der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für etwa drei Stunden voll gesperrt. Der Unfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. An der Reiseenduro entstand etwa 3000 Euro Sachschaden, am Mercedes Vito etwa 1000 Euro, schätzt die Polizei. (df)