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Müllfasten und Zero Waste

Tipps der Verbraucherzentrale gegen Verpackungsmüll und Lebensmittelabfälle.

© Foto: AdobeStock

Suppenfasten, Saftfasten oder der klassische Verzicht auf Süßes und Alkohol: Die Fastenzeit nehmen viele Menschen zum Anlass, ihr übliches Konsumverhalten auf den Prüfstand zu stellen. Wie wäre es mal mit Müllfasten? Egal, ob der Verzicht auf Lebensmittelverpackungen oder -abfälle: Beim Müllfasten wird der Verzicht der reine Gewinn für Körper, Geldbeutel und Klima. Mit diesen Tipps klappt es mit dem Müllfasten:

Clever planen: Sonderangebote und Großpackungen sind verlockend. Es gibt viel zu scheinbar günstigen Preisen. Oft kauft man damit mehr ein, als die Familie wirklich essen kann und will. Die Reste werden dann meist entsorgt, und auch die Ersparnis ist dahin.

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Frisches, Obst und Gemüse in kleinen Mengen kaufen: Frisches Obst, Gemüse und Backwaren werden im privaten Haushalt am häufigsten weggeworfen. Hier lohnt sich der häufigere und gezielte Kauf kleiner Mengen. Fleisch und Käse sollten, falls möglich, an Bedientheken gekauft werden. Dort können auch kleinere Portionen gewählt werden.

Gute Lagerung für möglichst lange Haltbarkeit: Auf die vorgeschriebene Lagertemperatur des Lebensmittels achten, die in der Nähe des Haltbarkeitsdatums steht. Obst, Gemüse, Fleisch und Co. lagern im unteren Teil des Kühlschranks am effektivsten. Er sollte dazu auf maximal 7 Grad Celsius eingestellt sein.

Stoffbeutel mit zum Einkaufen nehmen: Beim Einkauf loser Frischware werden jährlich mehr als drei Milliarden dünne Plastiktüten fällig, die sich leicht durch klassische Stoffbeutel für Obst und Gemüse einsparen lassen. Das Gleiche gilt für Brot und Brötchen. Denn auch Papiertüten lassen sich so ersetzen.

Kreatives Restekochen oder -verschenken: Hat man zu viel eingekauft oder zubereitet, drohen vermeidbare Lebensmittelabfälle. Neue Anregungen für die Verwertung abseits von Nudeln mit Restesoße liefert zum Beispiel die „Beste Reste-App“.

„Kein Essen für den Müll“ heißt in kostenfreies Webseminar der Verbraucherzentrale am 30. März. Dabei geht es um Haltbarkeit, Hygiene, Lagerung und Abfallvermeidung. Denn mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen vom Anbau bis in den Haushalt hinein verbunden. „Der vermeidbare Lebensmittelmüll der EU verursacht in einem Jahr die gleiche Menge klimaschädlicher Gase wie die Niederlande im Jahr insgesamt freisetzen“, erklärt Dr. Birgit Brendel von der Verbraucherzentrale Sachsen.

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