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Pirna

Müllknöllchen statt Parkknöllchen?

An vier Aktionstagen haben die Freien Wähler in Pirna mehr als sieben Tonnen Müll gesammelt. Sie machen eine Forderung auf.

Die Freien Wähler beim Müllsammeln auf dem Sonnenstein.
Die Freien Wähler beim Müllsammeln auf dem Sonnenstein. © privat

Der Pirnaer Toni Schacha hat im Namen der Freien Wähler in den vergangenen Wochen insgesamt vier Müllsammel-Aktionen im Stadtgebiet organisiert. Jeweils an einem Wochenende waren Freiwillige auf dem Sonnenstein, in Copitz, an der Elbe und rund um das alte Krankenhausgelände unterwegs und füllten Container. Insgesamt rund sieben Tonnen Müll seien zusammengekommen, resümiert Toni Schacha, der für die Freien Wähler in den Pirnaer Stadtrat gewählt werden möchte.

Er hat nun mehrere Anregungen an die Stadt: Zum einen brauche Pirna mehr Mülleimer, zweitens könnte die Stadt vierzehntägig einen Container in einem bestimmten Stadtteil aufstellen, um es den Bürgern zu ermöglichen, ohne großen Aufwand in ihrem Gebiet den Straßenmüll zu beseitigen. Drittens, sagt Schacha, müsse das Ordnungsamt konsequenter gegen Müllsünder vorgehen. „Es muss unserer Meinung nach spürbare Geldbußen für achtlos weggeworfenen Müll geben.“ Das sei in anderen Städten bereits erfolgreich erprobt.

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Als bloßen Wahlkampf-Aktionismus möchten die Freien Wähler ihre Sammeltage nicht verstanden wissen. Sie kündigen an, die Aktionen auch nach der Kommunalwahl fortzusetzen. (SZ/ce)