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Weißwasser

Mund-Nasen-Schutz weiterhin Pflicht

Desinfektion ebenso. Darüber hinaus arbeitet die Stadt Weißwasser an Lockerungen für öffentliche Einrichtungen, besonders für Sportvereine.

© dpa/Robert Michael

Weißwasser. Die Mund-Nasen-Bedeckung bleibt auch weiterhin eine der wichtigsten Hygieneregeln in der Stadt Weißwasser. Das erklärte jetzt Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) im Bau- und Wirtschaftsausschuss des Stadtrates (BWA). Zugleich benannte er Lockerungen, die in öffentlichen Einrichtungen einen weiteren Schritt zu mehr Normalität bedeuten.

So soll im Rathaus schrittweise auf Normalbetrieb umgestellt werden. Was das im Einzelnen bedeutet, also zu den normalen Öffnungszeiten wieder möglich ist, wird die Verwaltung noch bekannt geben. Mieter wie Finanzamt, Berater oder soziale Einrichtungen bieten wieder ihren gewohnten Service an. Dabei gelte ebenfalls die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Zudem wird eine Anwesenheitsliste geführt für den Fall, dass eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen erforderlich wird.

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Sportvereine sind jetzt gefordert

Wie der OB informierte, überarbeitet die Bibliothek Weißwasser ihr Hygienekonzept. Besucher müssen zwar weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, und es wird auch weiter desinfiziert, doch nach Bestätigung des neuen Hygieneplans müssen Bücher nach der Rückgabe dann nicht mehr drei Tage liegenbleiben, bevor sie wieder einsortiert werden können. Auch soll das Gebäude wieder über den normalen Vordereingang zu betreten sein, der bisher lediglich als Ausgang diente.

Über die aktuellen Nutzungsbedingungen für Sportstätten hat die Verwaltung die Vereine schriftlich informiert. „Uns ist bewusst, dass es den Bedarf zur Nutzung von Duschen und Sanitäranlagen gibt“, so der OB im Ausschuss. Das bedeute allerdings, dass hinterher die Sanitäranlagen desinfiziert werden müssten. „Das kann die Stadt nicht leisten“, sagte er. Zudem müsse sie als Betreiber die Nachverfolgung für den Fall möglicher Infektionen sicherstellen. Die Vereine werden deshalb aufgefordert, je nach Bedarf und Nutzungsmöglichkeit ihre Hygienekonzepte anzupassen.

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