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Mutmaßliche Autodiebe in Zittau gestellt

Die Polizei konnte am Montagmorgen die Flucht eines Trios verhindern. Die Drei waren offenbar für eine neue Tat gerüstet.

© dpa

Zittau. Noch am Morgen hatte die Bundespolizei von einem Vorfall berichtet, bei dem ein Beamter von Verdächtigen fast überfahren worden wäre, der unbekannte Fahrer aber entkam durch Zittaus Straßen.

Jetzt schob die Bundespolizei eine Erfolgsmeldung nach. Der aktuelle Fall ereignete sich am frühen Montagmorgen. Demnach spürten Polizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz einen VW Passat mit polnischer Zulassung im Zittauer Stadtgebiet auf. Die drei polnischen Insassen versuchten zu fliehen. Die Beamten hätten aber schnell reagiert, erklärt Jessica Hempel, Sprecherin der Bundespolizei. Eine genauere Überprüfung der Drei führte einiges zutage.

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So wurde der 38-jährige Beifahrer bereits durch das Amtsgericht Dresden mit Haftbefehl gesucht. Er sei der Polizei wegen Kfz- und Bandendiebstahl bekannt, sagte Jessica Hempel. Dazu passten mehrere manipulierte Werkzeuge, Handschuhe und Lampen, die im Fahrzeug gefunden wurden. Solche Geräte werden laut Polizei zum Autodiebstahl benutzt.

Ein weiterer Insasse, 31 Jahre alt, habe im Hosenbund griffbereit eine Federdruckwaffe in Form einer Faustfeuerwaffe mit sich geführt.

Die Fahrerin des Passat, eine junge Frau, habe vergeblich versucht, ihre Umhängetasche vor den Polizisten zu verstecken. In ihr fanden die Einsatzkräfte ein verbotenes Einhandmesser sowie diverse Drogen-Utensilien für den Handel und schließlich 6,1 Gramm Crystal. Ein Drogenschnelltest fiel zudem positiv aus.

Die verbotenen Waffen, die Drogen-Utensilien sowie die Werkzeuge und Überwindungstools wurden sichergestellt und dem Polizeirevier Zittau-Oberland für die weiteren Ermittlungen übergeben. (szo)