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Mutmaßlicher Schleusertransport gestoppt

Die Bundespolizei überprüft auf der A 17 einen Kleinbus. Die Insassen müssen zurück nach Tschechien.

© Symbolbild: dpa

Breitenau. Die Bundespolizei hat am Donnerstag an der A 17 einen verdächtigen Kleinbus gestoppt und dabei wohl einen Schleusertransport aufgedeckt. Bei der Kontrolle auf dem Autobahnrastplatz „Am Heidenholz“konnte sich der Fahrer des Busses, ein Albaner (31 Jahre), gegenüber den Einsatzkräften legitimieren. In dem Transporter befanden sich noch weitere zwei Familien mit insgesamt vier Kindern als Mitreisende, jeweils alle albanische Staatsangehörige.

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Im Rahmen der polizeilichen Einreisebefragungen stellte sich heraus, dass die albanischen Staatsangehörigen nicht über ausreichende Barmittel für eine legale Einreise verfügten, teilt die Bundespolizei mit. Zudem machten sie gegenüber den Beamten unglaubwürdige Angaben hinsichtlich ihres Reisezwecks nach Luxemburg. Die Ermittlungen der Bundespolizei in Luxemburg ergaben, dass die Hotelzimmer bereits storniert waren.

Aufgrund der Gesamtumstände wurde gegen den albanischen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Alle weiteren neun Beschuldigten aus Albanien wurde die Einreise in das Bundesgebiet untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung erfolgte ihre Zurückschiebung nach Tschechien. (szo)