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Bautzen

Urteil nach Angriff auf Iraker

Ein Mann aus Großpostwitz soll den Hitlergruß gezeigt und einen Iraker geschubst haben. Jetzt ging der Prozess gegen ihn zu Ende.

Der Fall wurde am Amtsgericht Bautzen verhandelt.
Der Fall wurde am Amtsgericht Bautzen verhandelt. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Das Amtsgericht Bautzen hat einen 30-jährigen Großpostwitzer wegen des Verwendens von verfassungsfeindlichen Kennzeichen und wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Im April 2018 soll der Mann gegenüber von Polizisten mehrfach den Hitlergruß gezeigt haben. Auch verfassungswidrige Ausrufe soll er von sich gegeben haben. Zudem soll der Angeklagte einen Iraker geschubst und getreten haben. Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann vor, Kinobesucher in Bautzen geschubst zu haben.

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Das Gericht verurteilte den Mann zu zwei Bewährungsstrafen von jeweils neun Monaten. Wird der erheblich vorbestrafte Angeklagte auffällig oder kommt er einer Auflage nicht nach, muss er 18 Monate in Haft. Das Gericht begründete dies damit, dass der Mann intellektuell beeinträchtigt sei und nicht überdenken könne, was er tue. Außerdem hatte sich der Mann vor Gericht geständig gezeigt. (SZ)