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Sachsen

Nach dem Sturm kommt der Frühling

Am Dienstag dreht der Wind in Sachsen noch einmal auf. Dafür werden wir am Wochenende mit zweistelligen Temperaturen entschädigt.

© Swen Pförtner/dpa

Dresden. Es bleibt stürmisch in Sachsen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, werden am Dienstag weiterhin Sturmböen und Gewitter erwartet. Über die Windstärke 7 aber kommen die Böen im sächsischen Tiefland jetzt so gut wie nicht mehr hinaus. Lediglich in den höheren Lagen des Erzgebirges können den Angaben zufolge noch orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten um die 110 Stundenkilometer auftreten.

Sturmtief "Sabine" fegte in der Nacht von Sonntag zu Montag über Sachsen. Das bekamen vor allem Bahnreisende zu spüren. 

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Das Wetter bleibt bewölkt und verregnet, teils ist auch mit Schneeregen zu rechnen. Im Bergland kann zum Dienstagvormittag sogar noch etwas Neuschnee fallen. Die erwarteten Temperaturen liegen zwischen fünf und acht Grad, im Bergland um die null Grad. 

Krokusse vorm Goldene Reiter zeigen: Der Frühling kommt.
Krokusse vorm Goldene Reiter zeigen: Der Frühling kommt. © Robert Michael/dpa

Für den Deutschen Wetterdienst wird es noch genug Wind sein, um auch für Mittwoch noch einzelne Unwetterwarnungen herauszugeben. Erst zum Mittwochabend hin beruhigen sich die Luftmassen dann wirklich, sagt Peter Zedler, Meteorologe beim DWD in Leipzig.

Wenn es nach den Modellen im Wetterrechner geht, wird das kommende Wochenende richtig Frühling. Peter Zedler sieht in seinem Rechner am Sonntag bis zu 13 Grad für Ostsachsen. Und danach? Ein größeres Tief über Island formiere sich bereits schon wieder. Anfang kommender Woche greife es dann nach uns. „Das wird aber nicht so stürmisch wie Sabine.“

Von einem Winter in den Winterferien ist allerdings derzeit nichts in Sicht, nur im Gebirge. (SZ/sts/dpa)