Teilen:

Nach Insolvenz: Stadt will Stadion-Pachtvertrag mit CFC beenden

Nach der Insolvenz von Fußball-Drittligaabsteiger Chemnitzer FC soll der erst vor zwei Jahren geschlossene Stadion-Pachtvertrag mit der Stadt Chemnitz beendet werden.

Chemnitz. Nach der Insolvenz von Fußball-Drittligaabsteiger Chemnitzer FC soll der erst vor zwei Jahren geschlossene Stadion-Pachtvertrag mit der Stadt Chemnitz beendet werden. Wie die „Freie Presse“ (Dienstag) berichtete, könnte der Kontrakt mit dem Regionalligisten seitens der Stadt noch im Juni gekündigt werden. Die Stadtverordneten sollen darüber auf ihrer Sitzung am 20. Juni entscheiden.

Der CFC hatte als Pächter der Community-Arena bisher jährlich 180 000 Euro an die Stadt gezahlt. Dazu kamen rund 500 000 Euro jährlich an Betriebskosten. Jetzt könnte Chemnitz in der Regionalliga das Stadion vom neuen Pächter, der kommunalen Immobilientochter GGG, bei Heimspielen mieten. Die Kosten sollen sich dabei zwischen 4 000 und 6 000 Euro bewegen. Dadurch würden sich die finanziellen Belastungen für den CFC auf 70 000 bis 100 000 Euro reduzieren.

Der CFC hatte Mitte April wegen Verbindlichkeiten von mehr als 2,5 Millionen Euro die Insolvenz eingereicht und war in die 4. Liga abgestiegen. (dpa)