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Nach Nils kommt André

Ein Sturmtief zerstörte in Großharthau den Weihnachtsmarkt und den Weihnachtsbaum. Schnelle Hilfe kommt von Firmen aus dem Ort.

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© Jonny Linke

Das Chaos, das Sturmtief Nils in der Nacht zum Montag auf dem Großharthauer Weihnachtsmarkt angerichtet hatte, ist beseitigt. Seitdem hat der Feuerwehrförderverein, der den Markt ausrichtete, viel Unterstützung erfahren. Einer der Helfer ist Großharthaus Dachdeckermeister André Vetter. Er kümmerte sich um die Reparatur der zwölf Marktstände. Denn diese werden am Wochenende wieder in Schmiedefeld und Seeligstadt gebraucht. „Wir haben für die zerstörten Stände neue Holzgestelle gebaut“, sagt André Vetter. Einen ganzen Arbeitstag war das Team mit der Reparatur beschäftigt. Die Stände wurden bereits in die Großharthauer Ortsteile geliefert.

Für den Dachdeckermeister ist das Thema noch nicht abgeschlossen. Am Freitag wird er zwischen 8 und 9 Uhr mit einem Kran zum Feuerwehrgerätehaus fahren. Dann stellen die Großharthauer ihren Weihnachtsbaum wieder auf. Die Feuerwehr musste ihn von ursprünglich 15 auf zehn Meter kürzen. Jetzt reichen zwei Lichterketten – auch hier gab es Unterstützung. Nach einem Aufruf in der SZ nach neuen Lichterketten meldeten sich Großharthauer und das örtliche Unternehmen Elektrohaus Kunath beim Feuerwehrförderverein. Das Unternehmen kontrollierte die Lichterketten. Sie funktionieren, nur die Glühlampen müssen ausgetaucht werden. „30 neue sponsert uns das Elektrohaus“, freut sich Tino Kretschmer, Vorsitzender des Feuerwehrfördervereins.

Sturmtief Nils hatte in Großharthau ganze Arbeit geleistet: Fünf der zwölf Marktbuden wurden komplett zerstört. Der Weihnachtsbaum war von unten auf drei Meter Höhe gerissen. (syg)