Merken

Radwegbau beginnt nach Pfingsten

An der Staatsstraße 95 zwischen Untersteina und Gersdorf muss man deshalb auch mal Behinderungen in Kauf nehmen, so das Landesamt.

Teilen
Folgen
© Matthias Schumann

Kamenz/Dresden. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr errichtet einen Radweg zwischen Pulsnitz und Kamenz im Zuge der Staatsstraße 95. Der erste Bauabschnitt zwischen Pulsnitz und Steina wurde vor längerer Zeit bereits fertiggestellt. Der Weiterbau hatte sich immer wieder verzögert, auch weil Grundstücksfragen ungeklärt blieben. Nun steht der Baubeginn im Abschnitt 2 bevor:

Nach den Pfingstfeiertagen, also ab Dienstag, dem 17. Mai, bis voraussichtlich Ende September sollen die Bauarbeiten zwischen Steina und Gersdorf vonstatten gehen. Dabei umfasst die Gesamtmaßnahme die Errichtung des Radweges auf einer Länge von 2,2 Kilometern, vier Stützbauwerke für den Radweg sowie eine Deckschichtsanierung in der Ortslage Gersdorf auf rund 900 Metern. Im Zuge der Deckensanierung in Gersdorf erfolgt die Neuerstellung der Straßeneinläufe am neu zu bauenden Rad-/Gehweges.

Während des Baugeschehens ist voraussichtlich ab Anfang Juni eine Vollsperrung der Staatsstraße 95 erst ab dem Abzweig zum Einkaufsmarkt bis nach Weißbach erforderlich, teilt Pressesprecherin Isabel Siebert mit. „Die Umleitung erfolgt über die S 105 ab Gersdorf bis nach Reichenbach und weiter über die S 104 bis Pulsnitz.“ Die Umleitung betreffe beide Fahrtrichtungen auf der genannten Strecke.

In Gersdorf wird mit halbseitiger Bauweise gearbeitet, um für Anlieger und Gewerbetreibende weiter die Erreichbarkeit absichern zu können. „Hier wird lediglich für die Fahrbahnsanierung später eine kurzzeitige Vollsperrung nötig. Die Details werden rechtzeitig vorher gesondert bekannt gegeben“, so Siebert.

Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt des S 95-Radwegs zwischen Pulsnitz und Kamenz in Höhe von rund 820 000 Euro werden überwiegend vom Freistaat Sachsen getragen und durch die EU mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere Projektbeteiligte sind die Gemeinden Steina und Haselbachtal. Isabel Siebert: „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für mögliche Behinderungen.“ (szo)