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Nach Rekord sinkt Wasserverbrauch

© dpa/ Hauke-Christian Dittrich

Die drei Wasserwerke der Drewag haben noch genügend Reserven, um die Dresdner weiter sicher zu beliefern.

Am 1. August erreichte der Wasserverbrauch in Dresden seinen bisherigen Spitzenwert. An diesem Tag flossen über 158 000 Kubikmeter in Dresdner Haushalte, Betriebe und Einrichtungen.

„Damit hatten wir offenbar die absolute Spitze erreicht“, sagt Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann. Seitdem wurde dieser Wert nicht mehr erreicht. Am vergangenen Dienstag verbrauchten die Dresdner knapp 147 000 Kubikmeter, am Donnerstag noch rund 138 000. Selbst ohne Regen könne die Versorgung weiterhin problemlos aufrechterhalten werden.

Die Wasserwerke Coschütz, Tolkewitz und Hosterwitz sind uneingeschränkt in Betrieb. „Ihre vollen Kapazitäten haben sie nie erreicht“, resümiert die Sprecherin. In Coschütz wird Oberflächenwasser aus der Talsperre Klingenberg aufbereitet. Mit einer Kapazität von 120 000 Kubikmeter am Tag ist es die größte Dresdner Anlage.

Die Werke Hosterwitz und Tolkewitz nutzen Grundwasser sowie Uferfiltrat der Elbe und können 84 0000 beziehungsweise 35 000 Kubikmeter täglich liefern. Alle drei Werke haben eine Gesamtkapazität von bis zu 240 000 Kubikmetern Trinkwasser.

Durchschnittlich werden in Dresden am Tag 110 000 bis 120 000 Kubikmeter verbraucht. Die Stadt liegt mit 97 Litern je Einwohner und Tag unter dem Bundesdurchschnitt von 120 Litern. (SZ/phi)