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Leipzig

Nach Schießerei 24-Jähriger in Haft

Nach einer blutigen Auseinandersetzung am Donnerstagabend im Leipziger Osten wurde nun ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen.

© Rene Meinig (Symbolbild)

Leipzig. Nach einer Schießerei mit mindestens zwei Schwerverletzten in Leipzig ist den Ermittlern ein zweiter Verdächtiger ins Netz gegangen. Im Laufe des Montags sei ein 24-jähriger Libyer wegen dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung festgenommen worden, teilte die Staatanwaltschaft mit. Er wurde kurz darauf in Haft gebracht. 

Bei der blutigen Auseinandersetzung am späten Donnerstagabend im beschaulichen Leipziger Stadtteil Stünz erlitt ein 24-jähriger Algerier eine Schussverletzung. Er werde weiter im Krankenhaus behandelt. Zudem erlitt ein 27-jähriger Tunesier Schnittverletzungen, konnte inzwischen aber aus dem Krankenhaus entlassen werden. 

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Nach der Schießerei wurde ein 35-jähriger Iraker, der mit einem Auto geflüchtet war, von der Polizei gestoppt und bereits wegen versuchten Totschlags verhaftet. Nach der Auseinandersetzung in der Sybelstraße waren laut Polizei mehrere Menschen in mindestens zwei Autos geflohen. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen dauerten an, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Vanessa Fink. (svh)

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