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Bautzen

Nach Verfolgungsjagd vor Gericht

Erst eine Straßensperre hat den 23-Jährigen aus Großdubrau stoppen können. Ihm wird eine ganze Latte von Straftaten zur Last gelegt.

© dpa

Bautzen. Ein 23-Jähriger aus Großdubrau muss sich am Donnerstag vor dem Jugendschöffengericht in Bautzen verantworten. Er soll 2013 aus der Psychiatrie in Großschweidnitz ausgebrochen sein. Weil es den Verdacht gab, der damals Jugendliche hege Amok-Pläne an einer Bautzener Schule, suchte die Polizei nach ihm.

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Wie das Gericht mitteilt, kam es dabei zu einer Verfolgungsjagd. Der Mann, der keine Fahrerlaubnis besessen haben soll, fuhr dabei mutmaßlich mit dem Auto seiner Großmutter. Er missachtete Verkehrsregeln, fuhr zu schnell, stieß gegen eine Leitplanke und machte eine Vollbremsung, sodass die Polizei auffuhr. Erst ein quergestelltes Polizeiauto konnte den mutmaßlichen Täter stoppen. Am Donnerstag ab 9 Uhr muss sich der Mann nun wegen vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vor Gericht verantworten. Auch weitere Taten wie Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und auch ein Einbruch werden ihm vorgeworfen. (SZ/the)