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Niesky

Nach der Wendezeit kommt die DDR-Zeit

Im Raschkehaus werden Nieskyer Momentaufnahmen aus vier Jahrzehnten gezeigt. Das ist nicht die einzige Ausstellung dieses Jahr.

Museums-Mitarbeiterin Heike Mücke zeigt Erinerungsstücken aus dem Leben vor der Wende. Sie sind Bestandteil der Sonderausstellung zum Thema "Friedliche Revolution in Niesky".  Diese wird noch bis 9. Februar im Raschkehaus gezeigt.
Museums-Mitarbeiterin Heike Mücke zeigt Erinerungsstücken aus dem Leben vor der Wende. Sie sind Bestandteil der Sonderausstellung zum Thema "Friedliche Revolution in Niesky". Diese wird noch bis 9. Februar im Raschkehaus gezeigt. © André Schulze

Wie Niesky 1989 die Wendezeit erlebte, das zeigt bis zum 9. Februar die aktuelle Sonderausstellung im Raschkehaus am Zinzendorfplatz. Für Interesse sorgt diese Ausstellung nicht nur bei den Nieskyern, sondern auch bei Schulklassen, sagt Museumsleiterin Eva-Maria Bergmann. In der Schule wird den jungen Menschen zwar das Thema Wende vermittelt, aber was dazu in Niesky geschah, steht nicht im Lehrbuch. Das ist im Museum nachzulesen. Und auch für die neue Ausstellung hofft die Museumsleiterin auf Zuspruch, wenn es um Niesky in den Jahren 1949 bis 1989 geht. "Momentaufnahmen" heißt die neue Sonderschau, die am 14. Februar eröffnet wird. "Wir zeigen anhand historischer Fotos, wie Niesky sich aus einer Trümmerstadt in Zeiten des Sozialismus entwickelt hat", so Frau Bergmann.  

Ab auf den Grill

Worauf muss man beim Grillen achten und was schmeckt am besten auf dem Grill? Egal zu welcher Jahreszeit - Grillen macht immer Spaß und verbindet.

Das ist nicht die einzige neue Ausstellung in diesem Jahr. Ab 17. Mai wird im Raschkehaus Kunst gezeigt. Das sind Gemälde von Hermann Wirth (1877 bis 1959). Wirth entstammt einer Herrnhuter Missionarsfamilie, lernte und lehrte am Nieskyer Pädagogium, bevor er Professor für Kunstgeschichte wurde. Seine Werke werden bis Anfang September gezeigt. Zum Jahresende hin will sich der Eislaufverein Niesky in einer eigenen Ausstellung den Museumsbesuchern zeigen.   

Mit den Besucherzahlen für 2019 ist Eva-Maria Bergmann zufrieden.  Rund 8.000 Leute kamen in das Raschke- und Wachsmannhaus in Niesky. Das "Jahr der Moderne" anlässlich 100 Jahre Bauhaus hat vor allem dem Wachsmannhaus einen Zuwachs gebracht. Dieses Jahr beteiligt sich Niesky am "Jahr der Industriekultur".

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