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Nachhaltig in Dresden

Guten Appetit! In der Landeshauptstadt und Umgebung gibt es Geschäfte und Produzenten, die nachhaltig wirtschaften.

Unverpackt-Läden stehen als Symbol für nachhaltiges Handeln: Durch Einsparen von Verpackungsmüll.
Unverpackt-Läden stehen als Symbol für nachhaltiges Handeln: Durch Einsparen von Verpackungsmüll. © Foto: AdobeStock

Nachdem Bioläden vor einigen Jahren einen Boom erlebten und wie Pilze aus dem Boden der Städte schossen, wurden die sogenannten Unverpackt-Läden zuerst noch kritisch beäugt, dann aber von vielen Kunden mit Begeisterung als neue Möglichkeit des Einkaufs akzeptiert. Das Prinzip ist einfach: Die Waren gibt es dort ohne Plastikverpackungen, also Lebensmittel, Haushalts- und Hygieneartikel ohne Plastik drin und drum herum. Frische Milchprodukte beispielsweise in Pfandgläsern. Nudeln, Reis oder Müsli werden einfach in mitgebrachte Gefäße gepackt, Flüssiges kann „gezapft“ werden. So soll eine große Menge an Plastik gespart werden. Dabei wird nicht nur am entstehenden Müll gespart, sondern auch an dessen Produktion.

In Dresden gibt es in der Zwischenzeit vier Unverpackt-Läden, Binnes unverpackt für jedermann in der Dornblüthstraße 7, Lose – verpackungslos verbrauchsorientiert verantwortungsvoll in der Böhmischen Straße 14, das Quäntchen – verpackungsfrei einkaufen in Pieschen und 2Gut - Dein Unverpackt-Laden in der Schillingstraße 9. Auf den jeweiligen Internetseiten der Geschäfte ist deren umfangreiches Angebot mit etlichen Beispielen zu finden. Ein weithin bekanntes Angebot sind die Biokisten vom Hof Mahlitzsch, die im Großraum Dresden bis an die Haustür geliefert werden. Daneben existiert auch ein Biolieferservice aus Königsbrück sowie die Läden von Vorwerk Podemus und der Hofladen in Weixdorf. In Langebrück gibt´s Bauers Hofladen, in Altomsewitz den Bauernhof Steffen Kühne, in Pillnitz Obstbau Rüdiger und in Pesterwitz das Gut Pesterwitz mit umfangreichem Angebot an regionalen Produkten. Zahlreiche Bauernhöfe in der Umgebung bieten ebenfalls die sogenannten Milchtankstellen, an denen frische Milch zum Teil rund um die Uhr gezapft werden kann.

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Regionales Obst und Gemüse, Käse, Fleisch, Brot, Getränke und noch viel mehr gibt es bei den Marktschwärmern. Dort wird online vorbestellt und dann zu einem festen Termin abgeholt. Der Vorteil: Man kann die Produzenten dabei persönlich kennenlernen. In Dresden geht das in der Friedrichstadt, Striesen und der Neustadt. Nicht zu vergessen beim Thema Nachhaltigkeit sind die Märkte der Stadt. „Die Wochenmärkte sind für viele Dresdnerinnen und Dresdner eine wichtige Anlaufstelle, um sich mit frischen Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Händler aus der Region verkaufen auf den 12 Dresdner Wochenmärkten Obst, Gemüse, Käse sowie eine breite Palette weiterer regionale Produkte. Besonders viele Besucher lockt dabei allwöchentlich der größte Dresdner Markt auf der Lingnerallee an. Weitere Märkte sind hier zu finden: Alaunplatz, Bönischplatz, Dresdner Bauernmarkt Königstraße, Hellerau, Kopernikusstraße, Jacob-Winter-Platz, Reißiger Straße, Stralsunder Straße, Münchner Platz, Sachsenmarkt – Lingnerallee, Schillerplatz und Wasaplatz. Nachhaltigkeit ist der Schwerpunkt im Projekt Quergedacht: Zum nachhaltigen Einkauf in Dresden gibt es im Internet bereits einen interaktiven Stadtplan. www.quergedacht-dresden.de

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