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US-Gericht verbietet Ölförderung vor Alaska Washington. Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch (Ortszeit) Ölfirmen die Erschließung von Öl- und Gasfeldern vor der Nordwestküste Alaskas vorerst untersagt....

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US-Gericht verbietet

Ölförderung vor Alaska

Washington. Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch (Ortszeit) Ölfirmen die Erschließung von Öl- und Gasfeldern vor der Nordwestküste Alaskas vorerst untersagt. Bezirksrichter Ralph Beistline erklärte zur Begründung, die frühere US-Regierung von Präsident George W. Bush habe Umweltrecht missachtet, als sie die Bohrrechte im Februar 2008 verkaufte. Unterdessen erschweren heranziehende tropische Stürme den Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko. (apn/dpa)

Europäer schicken Polizisten nach Kirgistan

Wien/Bischkek. Nach den blutigen Unruhen in Kirgistan hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gestern grünes Licht für eine internationale Polizeimission in dem zentralasiatischen Land gegeben. Sie soll im August beginnen. Es ist die erste internationale Sicherheitsmission nach den Auseinandersetzungen zwischen Usbeken und Kirgisen mit etwa 2000 Toten vom Juni. Die 52 unbewaffneten Polizisten sollen die lokalen Sicherheitsbehörden unterstützen. (dpa)

Venezuela will Beziehungen zu Kolumbien abbrechen

Caracas. Die Spannungen zwischen den südamerikanischen Ländern Venezuela und Kolumbien haben sich gestern weiter verschärft. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez kündigte an, die Beziehungen zu Kolumbien abzubrechen. Kolumbien hatte zuvor Venezuela offiziell bei eine Sitzung der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) in Washington vorgeworfen, kolumbianische Farc-Rebellen zu beherbergen. Chavez warf Kolumbien vor, gemeinsam mit den USA einen Krieg gegen Venezuela anzetteln zu wollen. (dpa)

Rechtsextremist von Queen-Party ausgeladen

London. Das britische Königshaus hat den Vorsitzenden der rechtsextremen Partei BNP von einer Gartenparty gestern im Buckingham Palace kurzfristig ausgeladen. BNP-Chef Nick Griffin habe seine Einladung für politische Zwecke missbraucht, sagte ein Sprecher der Königsfamilie zur Begründung. Der Rechtspopulist war zunächst eingeladen worden, weil er gewähltes Mitglied des Europaparlaments ist. Zu der Party waren 8000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Adel und Kultur geladen. (dpa)