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Energieversorger EWE mit Gewinneinbruch Oldenburg. Der Energieversorger EWE hat 2008 einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Überschuss sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 31 Prozent auf rund 207,5 Millionen Euro, sagte EWE-Chef Werner Brinker gestern in Oldenburg.

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Energieversorger EWE

mit Gewinneinbruch

Oldenburg. Der Energieversorger EWE hat 2008 einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Überschuss sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 31 Prozent auf rund 207,5 Millionen Euro, sagte EWE-Chef Werner Brinker gestern in Oldenburg. Hauptgründe seien höhere Zinsaufwendungen und der Wegfall eines einmaligen Steuereffekts gewesen, den es 2007 gegeben hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging um 4,5 Prozent auf 422,9 Millionen Euro zurück. (dpa)

Autobauer Audi liefert weniger Fahrzeuge aus

Ingolstadt/München.Die Krise am Automarkt hat nun auch den erfolgsverwöhnten Autobauer Audi voll erwischt. Wie das Unternehmen gestern in München mitteilte, gab der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich von 8,3 auf 6,7 Milliarden Euro nach. Das operative Ergebnis lag mit 363 Millionen Euro fast 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge sank um rund 17 Prozent auf knapp 262000. Für das Gesamtjahr 2009 hat Audi einen Absatzrückgang von nur zehn Prozent in Aussicht gestellt. (dpa)

Sonnleitner fordert Hilfe für Milchbauern

Berlin. Angesichts des drastischen Milchpreisverfalls hat Bauernpräsident Gerd Sonnleitner Hilfen für die Landwirte gefordert. Vom heutigen Ernährungsgipfel im Agrarministerium verlangte er konkrete Ergebnisse zur Preisstabilisierung und Kostensenkung. Agrarministerin Ilse Aigner räumte ein, die Lage einzelner Milchbetriebe „wird langsam dramatisch“. Beide riefen Lebensmittelhandel und Verbraucher zur Abkehr von der Orientierung an Niedrigpreisen auf. (dpa)

Merck-Gewinn im ersten Quartal eingebrochen

Darmstadt. Der Nachfrageeinbruch im Chemiegeschäft hat dem Pharma- und Chemiekonzern Merck einen drastischen Gewinnrückgang beschert. Das Ergebnis fiel im ersten Quartal um 76,3 Prozent auf 56,7 Millionen Euro, teilte die Merck KGaA gestern in Darmstadt mit. (dpa)