Merken

Nachrichten

Nürnberg. Im ersten Jahr ihres Bestehens hat die zentrale Anerkennungsstelle der Industrie- und Handelskammern (IHK) mehr als 700 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Das teilte die Prüfstelle IHK Fosa gestern in Nürnberg mit.

Teilen
Folgen

IHK-Prüfer erkennen

ausländische Abschlüsse an

Nürnberg. Im ersten Jahr ihres Bestehens hat die zentrale Anerkennungsstelle der Industrie- und Handelskammern (IHK) mehr als 700 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Das teilte die Prüfstelle IHK Fosa gestern in Nürnberg mit. Dort können Zuwanderer per Antrag prüfen lassen, ob ihr im Ausland erworbener Berufsabschluss gleichwertig mit einer deutschen Ausbildung ist, oder ob sie noch Teilqualifikationen erwerben müssen. Im ersten Jahr stellten Zuwanderer 2 542 Anträge auf Anerkennung. Die Prüfstelle erstellte 1074 Bescheide. In rund 69 Prozent der Fälle sei eine volle Gleichwertigkeit anerkannt worden, erklärte Geschäftsführerin Klembt-Kriegel. Hauptsächlich ging es um kaufmännische Berufe, gefolgt von Elektronik- und Metallberufen. (dpa)

Bundeskriminalamt hat zweiten Vizepräsidenten

Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einen neuen Vizepräsidenten: den bisherigen Chef der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität, Peter Henzler. Der 56-jährige Jurist wurde zum Nachfolger von Jürgen Maurer ernannt, der zum 1. April in den Ruhestand gegangen war. Henzler hat seine bisherige Abteilung drei Jahre lang geleitet, wie das BKA gestern in Wiesbaden mitteilte. Das Amt mit Jörg Ziercke an der Spitze hat zwei Vizepräsidenten: Den zweiten Posten besetzt seit September 2004 Jürgen Stock. (dpa)

Greenpeace will Schutzgebiet am Nordpol

Hamburg. Die Umweltorganisation Greenpeace will eine Kapsel mit rund 2,5 Millionen Unterschriften aus der ganzen Welt am Nordpol versenken. Die Expedition werde voraussichtlich am kommenden Sonntag auf Spitzbergen beginnen, teilte Greenpeace gestern in Hamburg mit. Mit der Aktion soll ein internationales Schutzgebiet rund um den Nordpol eingefordert werden. Mehr als 2,5 Millionen Menschen hätten den Aufruf unterschrieben. Geplant sei, am Nordpol ein Loch in die Eisdecke zu bohren und die Kapsel mit den Unterschriften auf den Meeresgrund in 4000 Meter Tiefe hinabzulassen. (dpa)