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Freital

Nacht-Skater rollen durch Freital

Erstmals starten Dresdens Skater an der Weißeritz. Es geht über zwei Runden.

© © Symbolfoto: dpa

Auf die Freitaler kommt am Sonnabend dieser Woche ein besonderes Sportereignis zu. 

Das Gute daran: Es findet in den eher kühlen Abendstunden statt. Denn die Nachtskater, sonst in Dresden unterwegs, machen erstmals in ihrer nun 22-jährigen Geschichte in Freital Station.

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Zu verdanken ist dies Frank Fullert. Der Inhaber des Fitness-Studios Mega Fit im Mühlenviertel hat die Dresdner überredet, einfach mal durch Freital zu rollen. Die Voraussetzungen im Weißeritztal sind ideal. Schließlich sind die Straßen breit genug und die Anstiege kaum wahrnehmbar.

Start und Ziel ist am Freitaler Neumarkt. Dort treffen sich die Skater am 29. Juni ab 20 Uhr. Der Startschuss erfolgt 21 Uhr und führt über die Dresdner Straße, Coschützer Straße, Richard-Wagner-Straße, Dresdner Straße, Carl-Thieme-Straße, Lutherstraße, Hüttenstraße, Poisentalstraße, Körnerstraße, Mühlenstraße, Krönertstraße, Dresdner Straße, Tharandter Straße, Hainsberger Straße, Rabenauer Straße und wieder über die Dresdner Straße zurück zum Neumarkt. Dort gibt es eine Pause und anschließend eine zweite Runde.

 „Bis auf einen Anstieg in Coßmannsdorf weist die Strecke kaum größere Steigungen und Gefälle auf und ist mit 23 Kilometern für den Freizeitskater gut geeignet“, wirbt Hans-Jürgen Burkhardt vom „Förderverein Dresden skatet“, dem Veranstalter des Nachtskatens.

Bisher hatten sich Dresdens Skater nur auf den Straßen der Landeshauptstadt getummelt. Ab dieser Saison jedoch haben sich die Sportfreunde vorgenommen, einmal in der Saison in einer anderen Stadt Station zu machen. Freital macht nun den Anfang.

Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Wer will, kann mitmachen. Gebühren werden keine fällig. Vorgeschrieben sind lediglich die Sportgeräte, die benutzt werden dürfen. Neben Inlineskates und Rollschuhen dürfen auch Fahrer mit Handbikes und Skateboarder starten. Kinder bis zehn Jahre dürfen auf Fahrrädern mitrollen. Dringend empfohlen wird das Tragen von Helmen sowie von Knie-, Hand- und Ellenbogenschonern. 

Wer keine eigene Ausrüstung hat, kann sich auch Inlineskates und Schutzausrüstung gegen eine kleine Gebühr leihen. Ein entsprechender Stand wird auf dem Neumarkt aufgebaut.

Begleitet wird das Fahrerfeld von Ordnern, die Polizei unterstützt die Organisatoren bei den Straßensperrungen. Im Falle von Verletzungen leisten die Ordner Erste Hilfe und sorgen dafür, dass bei schwereren Fällen ein Rettungswagen gerufen wird. (SZ)


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