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Nachts Tempo 30 auf der Meißner Straße?

Diesen und andere Vorschläge haben Bürger zum Thema Lärmschutz eingereicht. Die Stadt hat Stellung bezogen.

© Lutz Weidler

Von Nina Schirmer

Niedrigere Geschwindigkeit bedeutet weniger Lärm – deshalb hat ein Radebeuler vorgeschlagen, dass Fahrzeuge auf der Meißner Straße in der Nacht nur noch Tempo 30 fahren sollten. In anderen Städten sei das auch möglich. Der Vorschlag ist einer von vielen, die Bürger zum Lärmaktionsplan der Stadt abgeben konnten.

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In der kleinen Stadt in der Oberlausitz gibt es ein Archiv, das weltweit seinesgleichen sucht und nun mithilfe der TU Dresden/TUD zugänglich wird.

Ein anderer hat zum Beispiel angeregt, auch häufige Feuerwerke als Lärmbelästigung in den Aktionsplan mit aufzunehmen. Die Stadt erklärt dazu jedoch, dass sich der Aktionsplan in erster Linie auf Straßenlärm konzentriert. Allerdings erteilt sie auch dem Tempo-30-Vorschlag eine Absage. Der Grund: Die Auswirkungen auf die Straßenbahnlinie wären zu groß, argumentiert die Verwaltung. Die Reisezeiten würden sich verändern, was dazu führen könnte, dass ein zusätzlicher Zug eingesetzt werden muss, um den jetzigen Takt halten zu können.

Positiv bewertet die Stadt hingegen den Vorschlag, lärmmindernden Asphalt im sechsten Bauabschnitt der Meißner Straße in Radebeul-Mitte zu verwenden. „Mit dem Spli-Mastix-Asphalt wird bereits ein Belag mit einer geringeren Lärmemission eingebaut“, heißt es in der Stellungnahme.