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Pirna

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Ein 37-Jähriger geriet am Nationalpark-Bahnhof in Bad Schandau in eine Polizeikontrolle. Statt in eine Bahn ging es für ihn in die JVA nach Dresden.

Eine Polizeikontrolle endete für einen 37-Jährigen hinter Gittern.
Eine Polizeikontrolle endete für einen 37-Jährigen hinter Gittern. © Daniel Förster

Sein Ziel war sicher ein anderes. Ein 37-jähriger Mann wurde am 7. April am Bahnhof in Bad Schandau von der Bundespolizei kontrolliert. Der Pole konnte den Beamten allerdings nur eine Gesundheitskarte vorweisen. Eine genaue Überprüfung der Personalien brachte  einen bestehenden Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden ans Licht. 47 Tage einer Restfreiheitsstrafe musste der Mann noch verbüßen.

Hausfriedensbruch und Körperverletzung

In der Vergangenheit verübte der Pole mehrere Straftaten in Dresden, unter anderem Eigentumsdelikte, Hausfriedensbruch und Körperverletzungen. Aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit in Sachsen wurde dem Mann, das Recht auf Einreise und Aufenthalt in die Bundesrepublik Deutschland aberkannt.

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Im Jahr 2017 wurde er in den Niederlanden bei einer Kontrolle festgestellt und nach Deutschland ausgeliefert. Hintergrund der Auslieferung war die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Im Jahre 2019 wurde er wegen Eigentumskriminalität am Amtsgericht Dresden verurteilt und erneut inhaftiert. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurde der polnische Staatsangehörige an die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt.

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