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Zittau

Nächste Woche kommen die Maurer

Die Frauenkirche in Zittau wird außen und innen saniert. Das wirkt sich auch auf Trauerfeiern aus.

Die Frauenkirche in Zittau ist eingerüstet. Noch dieses Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Die Frauenkirche in Zittau ist eingerüstet. Noch dieses Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. © Jan Lange

Die Zittauer Frauenkirche ist derzeit in ein blaues Netz gehüllt. Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Sanierungsarbeiten an dem Gotteshaus laufen. Nächste Woche beginnen die Maurer mit ihrer Arbeit, kündigt Kristel Rönsch, Mitarbeiterin der Friedhofsverwaltung, an. Dann werde es nach ihren Worten richtig schmutzig. Die Prospektpfeiffen der Orgel wurden wegen der Arbeiten in und an der Kirche auch ausgebaut und eingelagert. Auch der Altar und die Kanzel sind vor Dreck und Schmutz gesichert.

In den vergangenen Wochen ist bereits einiges in dem Gotteshaus getan worden. So wurden verschiedene Musterachsen für die künftige Wandgestaltung an den Wänden und Decken angelegt, wie die Frauenkirche aussehen soll. Die Restauratoren haben auch Stellen mit alten Malereien und Schriften freigelegt. Diese gefundenen Stellen sollen laut Frau Rönsch sichtbar bleiben. Weitere Flächen sollen allerdings nicht freigelegt werden. Damit die entdeckten Malereien und Schriften nicht beschädigt werden, sind sie während der Maurer- und Putzarbeiten abgeklebt.

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Beim Außen- und Innenputz sollen alle lockeren Stellen erneuert werden. Der gesamte Putz werde aber nicht abgeschlagen und erneuert. Diese Arbeiten werden mehrere Wochen dauern, rechnet Frau Rönsch. Sie haben auch Auswirkungen auf die Trauerfeiern. Konnten diese mit einigen Einschränkungen noch in der Kirche stattfinden, werden sie bis mindestens Mitte August in ein Zelt auf dem Friedhofsgelände verlegt. Die Friedhofsverwaltung bittet alle Angehörigen von Verstorbenen um Verständnis. "Bisher haben alle die notwendigen Einschränkungen akzeptiert", ist Frau Rönsch dankbar.

Wenn die Putz- und Maurerarbeiten abgeschlossen sind, können auch wieder die Fenster eingesetzt werden. So weit es möglich ist, sollen die alten Fenster aufgearbeitet werden, erklärt Frau Rönsch.

Die Baumaßnahmen an der Frauenkirche sollen in diesem Jahr noch abgeschlossen werden.

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