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Zittau

Nächster Einsatz gegen Kriminelle

Die Bundespolizei hat am Donnerstag auf mehreren Straßen in Löbau-Zittau kontrolliert - ohne Verstöße zu entdecken. Die fand sie dafür an anderen Tagen.

Eine der Kontrollstellen befand sich auf der B178.
Eine der Kontrollstellen befand sich auf der B178. © Bundespolizei

Im Kampf gegen Kriminelle hat die Bundespolizei am Donnerstagvormittag mehrere Kontrollstellen auf grenzüberschreitenden Straßen im Raum Zittau sowie auf der Bundesstraße 178 bei Löbau eingerichtet. Das Ergebnis: 338 Personen haben die 45 Beamten angehalten,  297 Mal die Identität überprüft, 120 Mal Personen sowie Fahrzeuge durchsucht - und nichts gefunden.

Im Fokus standen die Bekämpfung der Grenzkriminalität, das Aufdecken von Fällen der illegalen Beschäftigung sowie der irregulären Migration, teilt die Bundespolizei mit.  Auch wenn die Beamten keinerlei Straftaten oder sonstige Verstöße aufdecken konnten, so hätten sie einmal mehr für Sicherheit im grenznahen Raum des Dreiländereckes gesorgt, heißt es.

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Dafür sind Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz am Mittwoch auf einen 3er BMW aufmerksam geworden, der gegen 13 Uhr nahe eines Zittauer Einkaufsmarktes parkte. Die Bundes- und Landespolizisten entdeckten auf dem Münchner Kennzeichen gefälschte Zulassungs- und Hauptuntersuchungsplaketten. Seit Mai 2019 ist das Auto abgemeldet.

Ob das Fahrzeug nach einem Kauf ohne Zulassung in die Oberlausitz überführt wurde oder zu anderen Straftaten genutzt wird, sollen nun die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz des Reviers Zittau ergeben. Die Beamten stellten die Nummernschildern sicher und ließen das Fahrzeug abschleppen.

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An dem BMW befanden sich gefälschte Zulassungs- und Hauptuntersuchungsplaketten.
An dem BMW befanden sich gefälschte Zulassungs- und Hauptuntersuchungsplaketten. © Bundespolizei

Bereits am Montag kontrollierten Bundespolizisten kurz nach 11 Uhr in Neugersdorf einen Fußgänger. Der 28-jährige Tscheche kam aus Richtung Rumburk und wies sich mit einer gültigen Identitätskarte aus. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass gegen ihn ein bis 2023 gültiges Einreiseverbot besteht, was ihm laut Bundespolizei auch bekannt war. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise ein. Der Mann wurde inzwischen in die Tschechische Republik zurückgeschoben.

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