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Der nächste kleine Schritt für die B178

Die Planungsunterlagen für den Abschnitt von Niederoderwitz bis Zittau sind noch mal überarbeitet worden und können ausgelegt werden - in zwei, drei Monaten.

Noch ist die neue B 178 zwischen Oderwitz und Großhennersdorf zu Ende. Damit sich das ändert, wird seit mehr als zehn Jahren geplant. © Archivfoto: Rafael Sampedro

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat die bereits mehrfach überarbeiteten Planungsunterlagen für den B178n-Abschnitt Oderwitz-Zittau noch einmal nachbessern müssen. Die zwei von der Landesdirektion als Planfeststellungsbehörde bemängelten Punkte sind allerdings inzwischen eingearbeitet. Nun werden die Unterlagen für die öffentliche Auslegung vervielfältigt. "Die Mehrfertigungen werden im Februar 2019 der Planfeststellungsbehörde übergeben", teilte das Landesamt auf SZ-Anfrage mit. Wann sie ausgelegt werden, ist noch nicht klar. Ein Sprecher der Landesdirektion wies darauf hin, dass nach dem Eingang der vervielfachten Unterlagen Postwege und Bekanntmachungsfristen einzuhalten sind. Demnach könnten die Planungen im April oder Mai ausliegen. "Die Auslegungsorte werden voraussichtlich die Kommunen Zittau, Oderwitz, Mittelherwigsdorf, Herrnhut, Seifhennersdorf, Kottmar, Ortsteil Eibau und Löbau sein", so die Landesdirektion.

Die Planung läuft bereits über zehn Jahre. In der Zwischenzeit ist sie einmal komplett eingestampft und mehrfach überarbeitet worden. Im April 2018 lag sie wieder zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Durch die bei der anschließenden Erörterung  in Löbau eingegangen Kritiken musste die Planung wieder überarbeitet werden. Im November reichte das Landesamt die geänderten Unterlagen bei der Landesdirektion ein. Im Januar kam die Ansage an das Amt zurück, dass erneut zwei Punkte nachzubessern sind, weil die Unterlagen sonst nicht rechtssicher wären.

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Ob nach der erneuten Auslegung wieder eine Erörterung stattfinden muss und die Unterlagen wegen fundamentaler Kritiken erneut überarbeitet werden, zeigt sich in einigen Monaten. Sollte es nicht dazu kommen, könnte die Landesdirektion noch in diesem Jahr das Baurecht für den Abschnitt feststellen. Damit stünde einem Spatenstich nur noch eine mögliche Klage von Gegnern des Neubaus im Weg.

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