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Nächster Schritt für die Südumfahrung

Die Neukircher Straße am Abzweig nach Dreistern. © SZ/Uwe Soeder

Der zweite Abschnitt für die Straße westlich von Bautzen wird jetzt geplant. Bis zum Baubeginn gibt es aber noch Hürden.

Bautzen. Jahrelang lagen die Pläne auf Eis, jetzt wird wieder daran gearbeitet. Die Fortführung der Bautzener Südumfahrung soll nun doch kommen. Nur wann es mit dem Bau losgeht, steht noch nicht fest. Erst wenn das Baurecht für die rund sechs Kilometer lange Strecke geklärt ist, seien „belastbare“ Aussagen zu Terminen möglich, so Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Und bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Derzeit werden laut Siebert die bisher vorliegenden Planungsunterlagen aktualisiert. Dann muss noch ein Planfeststellungsverfahren absolviert werden. In diesem Prozess werden alle Beteiligten und vom Bau Betroffenen wie etwa Eigentümer von Grundstücken im Bereich der geplanten Trasse angehört. Der Antrag auf Planfeststellung soll voraussichtlich 2020 gestellt werden, so Siebert.

Pläne für den Weiterbau der bisher nur bis zur Neukircher Straße reichenden Bautzener Südumfahrung gibt es schon seit Jahren. Zuletzt lagen sie aber auf Eis, weil der Bund zwischenzeitlich alle geplanten Neubauprojekte auf den Prüfstand stellte. Im Ergebnis steht fest, dass der zweite Bauabschnitt der Südumfahrung kommt. Sie wird dann bei Ebendörfel an die B 96 angebunden. Was aus dem dritten Bauabschnitt wird, der bis zur B 6 reichen würde, ist aber offen. Das wird laut Siebert im Zuge des nächsten Landesverkehrswegeplanes geprüft, der gerade erarbeitet wird. Das erste neugebaute Teilstück vom Kreisverkehr bei Dreistern bis zur Neukircher Straße ging bereits 2007 in Betrieb. (SZ/MSM)